Wein Blog

Günther Jauch als Winzer?

Samstag, 06. März 2010 von admin

Laut Presseberichten will Günther Jauch ins Weingeschäft einsteigen und ein Weingut an der Saar übernehmen.
Vermutlich wird der bekannte TV-Moderator aber nicht selbst mit Gummistiefeln und Schere bewaffnet durch die Weinberge schreiten und den Rebschnitt vornehmen.
Sollte Jauch tatsächlich ein Weingut übernehmen, kann das zu einem enormen Aufschwung der Weine dieses Guts oder sogar der gesamten Weinbauregion bedeuten.

Wein aus Bamberg

Mittwoch, 06. Mai 2009 von admin

Nicht mehr lang und es wird den ersten Wein aus Bamberg geben.
Auf der Südseite des michaelsberges in Bamberg wurden die ersten Reben gesetzt. Bis zur Landesgartenschau 2012 soll es soweit sein, dass der erste Tropfen ausgeschenkt werden kann.

So viel Riesling wie noch nie

Freitag, 27. März 2009 von admin

In Rheinland-Pfalz stehen derzeit so viele Rieslingreben wie noch nie zuvor, dies geht zumindest aus einer Erhebung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems hervor. Demnach sind zur Zeit 16.801 Hektar mit der Weißweinrebe bestockt.
Insgesamt ist in Rheinland-Pfalz ein Trend hin zu weißen Sorten und damit weg von den roten Rebsorten zu erkennen. Allerdings ist dieser Trend bisher nur sehr schwach ausgeprägt.

Deutsche Rotweine

Donnerstag, 05. März 2009 von admin

Rund ein halbes Jahrhundert ist es her, dass deutsche Rotweine groß in Mode waren. Schien diese Zeit vorbei und Deutschlands Entwicklung zum Weißweinland unaufhaltsam, ist nun eine Trendwende zu erkennen. Immer mehr Winzer knüpfen an die alte Tradition an und besinnen sich wieder auf ihre Fähigkeiten in Sachen Rotweinerzeugung.
Vor allem der Spätburgunder erbringt hierzulande Weine in Spitzenqualität, vorausgesetzt er wird richtig behandelt. Besonders im Rheingau sind immer wieder hervorragende Tropfen zu finden. Aber nicht nur dort, sondern auch in der Pfalz und in Franken gibt es Winzer, die sich seit Jahren dem Spätburgunder widmen.
Die Winzer, die sich den deutschen Rotweinen verschrieben haben, treten mit zunehmenden Selbstbewusstsein an die Öffentlichkeit und scheuen auch den Vergleich mit großen Burgundern nicht.
Das Problem, das deutsche Spitzen-Rotweine mit sich bringen ist ihr Preis. Denn kaum jemand ist bereit für einen solchen Wein 40 oder 50€ zu bezahlen. Bis dies zur Selbstverständlichkeit wird, wie es zum Beispiel bei hervorragenden Rieslingen der Fall ist, wird noch einige Zeit vergehen.

Kostenexplosion

Samstag, 14. Februar 2009 von admin

Eigentlich eine Schande, aber wohl nur schwierig zu ändern: Der durchschnittliche Preis, der für eine in Deutschland gekauften Liter Wein im Jahr 2008 bezahlt wurde, lag bei 2,49€ und damit um 11 Cent höher als im Jahr zuvor – eine wahre Kostenexplosion!
Für deutschen Wein gaben die Konsumenten durchschnittlich 2,67 € pro Liter aus. Also etwas mehr als für Produkte aus dem Ausland.
Nachzulesen sind dieser Angaben bei der ZMP.

Heimatliebe

Mittwoch, 11. Februar 2009 von admin

Wie die jüngsten Zahlen belegen, erfreuten sich deutsche Weine im Jahr 2008 einer größeren Beliebtheit als in den Jahren zuvor. Demnach war 2008 jede zweite in Deutschland erworbene Flasche Wein deutschen Ursprungs. Damit konnte ein Absatzplus von 4% erreicht werden, obwohl der Gesamtmarkt ansonsten mit einem Minus von 1,3% eher eine rückläufige Entwicklung verzeichnete.

Blauer Portugieser

Dienstag, 23. Dezember 2008 von admin

Die rote Rebsorte Blauer Portugieser wird vor allem in den beiden deutschen Weinbaugebieten Rheinhessen und Pfalz kultiviert, lässt aber unerfahrene Weintrinker an Portugal denken. Also, Namensschwindel oder was? - Keinesfalls!
Die Herkunft dieser roten Rebsorte ist umstritten. Für die einen ist klar, dass diese Rebsorte aus Portugal stammt, für die anderen ist dies eine Legende. Allerdings gibt es in der österreichischen Gemeinde Gumpoldskirchen, unweit von Wien, einen beurkundeten Hinweis, dass ein Freiherr von Fries die Rebsorte Blauer Portugieser im Jahr 1772 aus Porto nach Bad Vöslau in Österreich gebracht habe.
Die Rebsorte, die nach Spätburgunder und Dornfelder die dritt häufigste rote Rebsorte in Deutschland ist, stammt also mit einiger Sicherheit wirklich aus Portugal und trägt ihren Namen daher zu recht.

Jahrgang 2008

Mittwoch, 26. November 2008 von admin

Experten erwarten, dass der Jahrgang 2008 bei den deutschen Weinen nur wenige wirkliche Spitzen-Tropfen hervorbringen wird.
Vor allem der Riesling wird unter den feuchten Witterungsbedingungen leiden, so jedenfalls die Prognose. Jetzt liegt es also in der Hand der Winzer, was sie aus dem Rebensaft zu zaubern vermögen.
Es muss aber auch mal wieder einen ganz normalen Jahrgang geben, bei dem nicht vom „Jahrhundertjahrgang“ etc. gesprochen wird. Schlecht müssen die deutschen Weine 2008 deshalb noch lange nicht sein!
Einfach abwarten und probieren…

Oft unterschätzt

Samstag, 11. Oktober 2008 von admin

Deutscher Rotwein wird oft verkannt, da Deutschland gemeinhin als Weißweinland gilt. Dieses Bild haben vor allem die hervorragenden Rieslinge aus dem Rheingau, von der Mosel oder auch aus der Pfalz geprägt.
Trotz allem gibt es in Deutschland aber auch hervorragende Rotweine, vor allem der Spätburgunder schickt sich seit einigen Jahren an, endlich ins verdiente Rampenlicht zu rücken. Der deutsche Pinot Noir braucht sich in vielen Fällen nicht hinter seinen Kollegen aus dem Ausland zu verstecken und hat überdies noch den Vorteil, dass er in der Regel zu einem fairen Preis auf den Markt kommt.
Selbstverständlich gibt es in beim Blauburgunder in Deutschland ebenfalls schwankende Qualitäten, schließlich ist nicht jeder Boden und jede Lage für diese Rebsorte geeignet und nicht jeder Winzer ist zum wahren Genusspapst geboren. Letztlich entscheidet doch immer der eigene Geschmack, also einfach probieren!

Berlin, die Weinstadt

Dienstag, 23. September 2008 von admin

Auf den ersten Blick mag sich das seltsam anhören, denkt man doch gewöhnlich, dass in der deutschen Hauptstadt lediglich Wein konsumiert, aber sicher nicht erzeugt wird. Doch da liegt man falsch, denn Berlin ist ein historisches Weinbaugebiet, in dem schon im Mittelalter Wein gekeltert wurde – große Berühmtheit erlangten die Tropfen aus dieser Region allerdings nie. 1970 wurde diese Weinbautradition wieder entdeckt und in Kreuzberg wurden erneut Reben kultiviert. Noch heute wächst am Kreuzberg in Berlin der „Kreuz Neroberger“. Inzwischen hat sich der Weinbau über verschiedene Stadtteile ausgeweitet, so stehen heute zum Beispiel Reben in der Nordkurve im Stadion Wilmersdorf. Hier wird seit Mitte der 1980er Jahre die „Wilmersdorfer Rheingauperle“ erzeugt.
Es werden zwar eher geringe Mengen produziert, aber immerhin, Berlin ist wirklich eine Weinstadt.

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