Wie hier zu lesen ist, schrecken die Einwohner von Nordamerika vor gar nichts zurück oder wie sonst ist zu erklären, dass es bald Wein in Plastikflaschen zu kaufen geben wird? Zum Glück scheint dieses Vorhaben zunächst auf die USA beschränkt zu bleiben.
Einziger Vorteil, den ich bei dieser Umstellung erkennen kann, ist die größere Umweltfreundlichkeit der PET-Flasche gegenüber der Glasflasche. Immerhin ist PET leichter als Glas und sorgt so beim Transport für weniger CO2-Emmission. Aber sollte man da nicht lieber an anderer Stelle auf den Umweltschutz achten?!
Haben wir bald Zustände wie im amerikanischen Weinbau, wo dem Wein Holzchips, künstliche Aromen etc. beigefügt werden können, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen und die strengen deutschen Vorschriften nicht gelten?
Wenn das geplante Weinhandelsabkommen zwischen den USA und der EU zu Stande kommt, könnte dies geschehen. Zwar nicht in der Form, dass deutsche Winzer zu genannten Methoden greifen, aber dass die Weinregale mit derartigen Weinen, die bisher bei uns nicht zugelassen waren, überschwemmt werden. Und das Beste: Der Verbraucher wird es allein an der Flasche nicht erkennen können, ob der gewünschte Wein auf traditionelle oder industrielle Weise erzeugt wurde, da auf dem Etikett keine Angaben darüber zu finden sind.
Na dann Porst!