Laut Presseberichten will Günther Jauch ins Weingeschäft einsteigen und ein Weingut an der Saar übernehmen.
Vermutlich wird der bekannte TV-Moderator aber nicht selbst mit Gummistiefeln und Schere bewaffnet durch die Weinberge schreiten und den Rebschnitt vornehmen.
Sollte Jauch tatsächlich ein Weingut übernehmen, kann das zu einem enormen Aufschwung der Weine dieses Guts oder sogar der gesamten Weinbauregion bedeuten.
Wo wird in Italien welcher Wein erzeugt? Wer ist der beste Winzer? Und was zeichnet eigentlichd ie Toskana aus?
Das bekannte Magazin “Der Feinschmecker” hat einen neuen Leitfaden zum Thema italienischer Wein herausgegeben, in dem die Weinregionen Italiens und die besten Winzer des Landes vorgestellt werden. Zu diesen Informationen gesellen sich Weintests, zum Beispiel zum Thema Rotweine aus Apulien.
Für alle Italien-Fans sind die enthaltenen Übernachtungstipps für den nächsten Urlaub sicherlich von Nutzen und auch die Händleradressen, bei denen die vorgestellten Weine zu haben sind, sind sicherlich recht praktisch.
Das Heft mit dem Titel “Wein aus Italien” ist am 16. September erschienen und kostet 9,95€.
Am 12. September werden auf dem ZDF Infokanal drei Winzerportraits ausgestrahlt.
Um 21:45 macht Fritz Keller aus der Weinbauregion Kaiserstuhl den Auftakt. Ihm folgt um 22:00 Dr. Martin Tesch. Abgerundet wird die Portraitreihe mit dem Weingut Fritz Haag von der Mosel, um das es ab 22:15 geht.
Wer sich einmal näher mit diesen drei Winzerpersönlichkeiten beschäftigen möchte, sollte die Sendungen auf dem ZDF Infokanal nicht verpassen.
Wer sich mit dem Gedanken trägt Wein anzubauen, der sollte sich vorher rechtlichen Rat einholen. Für hauptberufliche Winzer ist das schon ganz normal. Sie kennen in der Regel die komplizierten Gesetze den Wein betreffend, die von Deutschland und der EU verfasst wurden. Diese verlangen teilweise recht wenig nachvollziehbare Bedingungen von den Weinbauern.
Das betrifft vor allem die Angaben auf den Flaschen, die Bezeichnungen der Weine, Herkünfte, Pflanzenmittel und noch vieles mehr. Aber auch Hobbywinzer werden nicht von der Bürokratie verschont. Obwohl sie ihre Reben nur als Hobby pflegen und den Wein nur für sich machen, werden ihnen einige Bedingungen abverlangt. Dies geschehe nur zum Schutz der Bevölkerung und des Weines selbst. So die Aussagen der Verantwortlichen. Dabei schießen sie zum Teil jedoch über das Ziel hinaus.
Ein aktuelles Beispiel findet man in Taucha bei Leipzig. Dort hatte sich ein Schlossverein um 130 Quadratmeter Reben gekümmert. Ein rotes Tuch für die EU: Ein Hobbywinzer darf nur 1 Ar also 100 qm bewirtschaften. Die 30 qm zuviel mussten gerodet werden. Das waren rund 40 Pflanzen.
Interessant: Auf dem 1 Ar darf ein Hobbywinzer so viele Reben anbauen wie er möchte. Die 40 Reben könnten dort also theoretisch eingepflanzt werden.
Hinzu kommt, dass der abgefüllte Wein eines Hobbywinzers nur zum Eigenverbrauch ist. Die hauptberuflichen Winzer sollen keine Konkurrenz fürchten müssen. Dazu zählt auch, dass man den Wein nicht verschenken darf. Darum für alle die sich mit dem Gedanken tragen als Hobbywinzer tätig zu werden: vorher eine Rechtsberatung einholen, damit Ärger mit den Behörden vermieden wird.
Gérard Depardieu, der bekannte französische Schauspieler ist seit einigen Jahren als Winzer tätig und reiht sich damit in eine illustre Gesellschaft ein, denn immer mehr Promis aus aller Welt entdecken ihre Liebe zum Wein und steigen in das Winzerdasein ein.
Nicht alle Prominente haben als Winzer so großen Erfolg, wie zum Beispiel Francis Ford Coppola, der berühmte Regisseur aus Hollywood.
Aber Depardieu muss sich mit seinen Weinen wahrlich nicht verstecken. Der Franzose interessiert sich seit nunmehr 30 Jahren für den Weinbau und hat sich in dieser Zeit diverse Weingüter angeeignet. Gelegen sind die Betriebe hauptsächlich in Frankreich, an der Loire, im Languedoc und auch im Burgund. Depardieu hat aber an der Staatsgrenze nicht Halt gemacht, sondern verfügt inzwischen auch über Besitzungen in Italien.
Nach eigenen Angaben ist das Weingeschäft für Gérard Depardieu inzwischen wichtiger als die Schauspielerei. Letztere wollte er schon ganz und gar an den Nagel hängen, um sich nur noch seinen Weinen zu widmen.
Die Regie Legende Francis Ford Coppola wurde vor wenigen Tagen 70 Jahre alt, ein guter Grund diesen Mann ins Rampenlicht zu rücken, vor allem, weil er sich nicht nur in Hollywood einen Namen gemacht hat, sondern auch in der Welt des Weines.
Mit Filmen, wie zum Beispiel „Der Pate“ und „Apokalypse Now“ wurde Coppola bekannt. Der Höhepunkt seines Schaffens im Bereich Film ist in den 1970er Jahren gewesen, als er unter anderem 1974 den Oscar für „Der Pate 2“ erhielt.
Bereits in diesen erfolgreichen Jahren entdeckte die Hollywood-Legende ihr Interesse für Wein und kaufte 1979 einen Teil des Weinguts Ingelnook Estate im kalifornischen Weinbaugebiet Monterey. Doch zunächst konzentrierte sich Coppola nicht so sehr auf seine Tätigkeit als Winzer, sondern sah dies eher als ein Hobby an. Erst in den 1990er Jahren widmete er sich dem Thema Wein mit vollem Elan, sodass er inzwischen unter den 15 größten Weinproduzenten der USA rangiert.
Sein Weingut, das zunächst den Namen Niebaum-Coppola trug wurde Anfang 2006 in Rubicon Estate Winery umbenannt. Der inzwischen zum Kultwein gewordene Rubicon wird auf diesem Weingut in Kalifornien erzeugt und genißet weltweite Wertschätzung.