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Wein aus dem Discounter

Donnerstag, 16. Juni 2005 von Torsten Schneider

Discounter Weine laut Handelsblatt zum großen Teil nicht genießbar. Ein Test ergab, dass jeder achte Wein vom Discounter als nicht trinkbar bewertet wurde. Allerdings sei die Quote bei diesem Test wesentlich besser ausgefallen als noch in den letzten Jahren.

Schweizer Wein-Offensive

Dienstag, 14. Juni 2005 von Torsten Schneider

“Die Schweiz soll im Ausland als eine Weinnation wahrgenommen werden”, sagte Jürg Bussmann, Direktor von Swiss Wine Communication, dem Handelsblatt. Dabei setzen die Schweizer Winzer vermehrt auf die deutschen Discounter. Im letzten Jahr wurde eine Geschäftsbeziehung mit Aldi Süd eingegangen, die 2005 fortgesetzt werden soll. Zudem möchte man von schweizer Seite auch mit Aldi Nord ins Geschäft kommen.

Bordeaux: Der neue Jahrgang

Montag, 06. Juni 2005 von Torsten Schneider

Bordeaux Jahrgang 2004 ein Schnäppchen? Langsam aber sicher wird der Trend sichtbar, auch die großen Weingüter des Bordeaux bleiben mit ihren Preisen unter denen des Vorjahres (zumeist ca. 1/3). Allerdings ist das kein Grund zur Euphorie, da auch die Qualität deutlich unter der des Vorjahres liegt. Also kein Anlass zum Jubeln für den Schnäppchenjäger, sondern eher realistische Kalkulation der Weingüter.

Bald kein Tocai aus Italien mehr?

Donnerstag, 19. Mai 2005 von Torsten Schneider

Spätestens ab Anfang 2007 wird es keinen Tocai aus dem Friaul mehr geben! Dieses entschied der Europäische Gerichtshof, indem er eine Klage der Winzer aus dem Friaul abwies. Begründung für diese Entscheidung ist, dass die Bezeichnung Tocai bzw. Tokaj im Jahr 1993 für Weine aus der gleichnamigen Region Ungarns reserviert worden war. Damit ist die Bezeichnung für Weine aus der gleichnamigen friulianischen Rebsorte nicht mehr zulässig. Die Proteste der italienischen Winzer scheiterten. Laut Beschluss des Europäischen Gerichtshof müssen sich die Winzer aus dem Friaul bis spätestens 2007 eine neue Bezeichnung für ihren Tocai einfallen lassen.

Desinfektionsmittel und Treibstoff aus Wein?

Samstag, 30. April 2005 von Torsten Schneider

Was zuerst absurd klingt, ist seit Jahren gängige Praxis. In Frankreich und in Spanien wird aus edlen Tropfen, die wegen des Produktionsüberschusses unverkäuflich sind, Industriealkohol gewonnen, um daraus z.B. Treibstoff oder Desinfektionsmittel zu produzieren.
Diese Praxis wird sogar aus Brüssel subventioniert. In diesem Jahr erhalten Spanien und Frankreich die Summe von unglaublichen 145 Millionen Euro für die sogenannte “Krisendestillation”. Und das, obwohl Studien in den vergangenen Jahren gezeigt haben, dass das Verfahren zu teuer und außerdem Wettbewerbs verzerrend sei.

Immer mehr Wein vom Discounter

Dienstag, 11. Mai 2004 von Torsten Schneider

Die Deutschen kaufen immer mehr Wein beim Discounter.

Dies erklärte der Generalsekretär des Deutschen Weinbauverbandes anläßlich der Eröffnung der weltgrößten Technologiemesse für Wein, der Intervitis in Stuttgart, die heute ihre Pforten geöffnet hat.

Über 50% des Weins, der in Deutschland verkauft würde ginge inziwschen über die Tresen der Discounter.

Diese Entwicklung, die jeden Weinfreund sehr bedenklich stimmen dürfte zeichnet sich seit Jahren ab. Man kann nur hoffen, daß sich dies wieder ändert und die Menschen wieder eher zu qualitativ hochweertugen Weine greifen, denn nur dann kan man auch hoffen, daß viele Winzer wieder eher Qualität statt Masse produzieren.

Der Unsinn der Alcopops-Steuer

Sonntag, 09. Mai 2004 von Torsten Schneider

Nun ist es also soweit. Die, vor allem unter Jugendlichen so beliebten AlcoPops werden ab dem 1. Juli mit 84 cent pro Flasche extra besteurt.

Daraus erhofft sich die Bundesregierung eine positive Wirkung auf das Trinkverhalten von Jugendlichen, die nun weniger Alkohol trinken sollen.

Gleichzeitig wurden wochenlang die Hersteller der Alcopops verteufelt, für ihr “diabolische” Erfindung, die Kids zu Alkis macht….

Mit erscheint es so, als ginge hier mal wieder eine Lösungsidee unserer Bundesregierung weit am eigentlichen Problem vorbei.

Nicht die reine Existenz von Alcopops deren Preis oder die Hersteller sind für das Trinkverhalten von Jugendlichen verantwortlich…..denn die Jugendlichen und Kids müssen ja erst einmal an die Alcopops rankommen. Und das geschieht nur durch die Verkäufer der Produkte, wie Supermärkte, Trinkhallen, Gaststätten etc.

Der Verkauf von Alcopops an Jugendliche unter 18 Jahren ist von je her verboten. Wenn sich aber daran kein Verkäufer hält, dann kann auch keine Steuer etwas bringen. Wer sich nun die Alcopops nicht mehr leisten kann wird zu anderen Getränken abwandern, häufig sicherlich sogar zu härteren Alkoholika….weil es auch diese nahezu an jeder Verkaufsstelle für Jugendliche problemlos zu erwerben gibt.

Das war schon immer so, und seien wir einmal ehrlich, auch wir als Jugendliche haben uns früher darüber gefreut und unsere Parties gefeiert. Das wird auch immer so bleiben, wenn man nicht endlich einmal einen wirklich sinnvollen Schritt zur Lösung dieses Problems geht.

Dies müssten eindeutig härtere Strafen für diejenigen sein, die es Kids und Jugendlichen ermöglichen härtere Alkoholika zu erwerben. Möglichkeiten dazu gäbe es viele. Z.b. könnte man Geschäften zund Gaststätten, die sich nicht an die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes halten, wie z.B. in England üblich, Verkaufs -und Ausschanklizenzen für Alkohol entziehen, sowie Erwachsene und ältere Jugendliche, die Minderjährige mit Alkohol versorgen deutlich härtr bestrafen. Ich bin der Meinung, daß dies Schritte wären, die um ein vielfaches sinnvoller und wirkungsvoller wären.

Ganz ehrlich muß ich auch gestehen, daß mcih die Alcopops-Steuer auch persönlich stört. Ich bin alt genug, diese zu trinken und mag auch die ein oder andere Sorte von Alcopops ab und an mal trinken. Warum sollen Menschen wie ich, die diese Produkte legal erwerben von einer neuen Strafsteuer getorffen werden.

Wir werden uns aber wohl damit abfinden müssen, daß wir auf wirklich sinnvolle Gesetze so lange warten dürfen, bis die Regierung einmal den Glauben daran ablegt, alle Probleme über den Geldbeutel der Menschen regulieren zu können (wie z.B. auch schon bei Ökosteuer und Dosenpfand geschehen) an statt sich einmal Gedanken über wirklich vernünftige und den eigentlichen Kern der Probleme angreufende Gesetze zu machen.

 

Erneuter Pfandwahn

Mittwoch, 18. Februar 2004 von Torsten Schneider

Erneut greift der Pfandwahn in Deutschland um sich.

Nun soll das Pflichtpfand auch auf Weinflaschen angewandt werden.

Informationen hierzu finden sich hier

In der Mainzer Allgemeinen Zeitung kann man inzwischen erste Stellungnahmen rheinhessischer Winzer nachlesen.

Wenn Sie sich für das Thema interessieren können Sie gerne hier im Forum zum Thema mitdiskutieren.

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