In Deutschland ist Wein aus Georgien weitgehend unbekannt. Für Georgien gehört Wein allerdings zu einem der wichtigsten Exportgüter. Daher war die Entscheidung Russlands im März 2006 keinen georgischen Wein mehr zu importieren, ein herber Rückschlag, da das Nachbarland bis dahin der wichtigste Abnehmer war. Ob die von Russland angeführten Qualitätsmängel wirklich vorhanden waren, darf bezweifelt werden, eher wahrscheinlich sind politische Beweggründe, vor allem weil auch andere Agrarerzeugnisse von diesem Einfuhrverbot betroffen sind.
Allmählich rappeln sich die Georgier, die auf eine sehr lange Weinbautradition zurückblicken können, wieder auf. Inzwischen ist Wein aus Georgien in mehr als 40 Ländern erhältlich. Der Verlust des russischen Marktes hat aber auch Vorteile, zumindest was die Qualität der Weine betrifft, denn auf Grund der riesigen russischen Nachfrage wurden früher viele Weine mit Wasser gestreckt. Inzwischen konzentriert man sich in Georgien zunehmend auf die Qualität der Erzeugnisse, um sie auf den westlichen Märkten positionieren zu können.
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Wir begrüßen sehr solche Artikel im Internet, denn nur so kann man die Weinliebhaber auf ein neues Produkt aufmerksam machen. Georgien hat noch eine Menge zu erzählen…
Weiter so!
Kommentar: Phiala – 05. August 2008 @ 11:51
Wir begrüßen auch solch eine Interesse an Georgischen Weinen und wünschen uns regen zuwachs an Weinkennern, die mehr wissen möchten über Wein aus dem Kaukasus.
Kommentar: Wiegand Matthias – 02. Dezember 2008 @ 22:10