Das österreichische Bundesland Kärnten ist eigentlich nicht für seinen Wein bekannt, sondern eher für seine Bergwelt und seine zahlreichen Badeseen. Doch dies wird sich in Zukunft ändern, zumindest wenn es nach den Kärntner Winzern geht, denn diese lassen die Jahrhunderte alte Tradition des Weinbaus in diesem Bundesland wieder aufleben.
Von der Lage her ist Kärnten für den Weinbau eigentlich prädestiniert – zahlreiche Sonnenstunden und mildes Klima verwöhnen die Trauben. Die Rebfläche in Kärnten umfasst 20 Hektar in den Regionen Lavanttal, Feldkirchen-Ossiachersee, Klagenfurt-Wörthersee, Sittersdorf und Trixnertal.
Dokumente belegen, dass es in Kärnten die älteste Kellergasse Österreichs gab. Der Fund von autochthonen Rebsorten wie dem weißen und grauen Heumisch ist ein weiterer Beleg für die örtliche Weinbautradition. Inzwischen werden diese beiden Sorten in kleinen Versuchslagen kultiviert, um herauszufinden, ob sie auch heute noch Verwendung finden können und ob Weine aus Kärnten in Zukunft das Portfolio des Weins aus Österreich bereichern könnten.
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