Einige Wein Aromen sind typisch für Rotwein oder finden sich zumindest in vielen Rotweinen, die aus einer bestimmten Rebsorte gekeltert wurden. Auch Rotweine, die aus derselben Region stammen, zeigen oft Ähnlichkeiten in der Aromatik. Häufig werden Rotweine auch in Holzfässern ausgebaut und zeigen typische Noten aus dieser Ausbaumethode.
Dunkle Beeren: In reifen, trockenen Rotweinen finden sich häufig Noten von Brombeeren, Blaubeeren, Cassis oder auch Maulbeeren. Sie sorgen für einen saftigen Geschmack und einen intensives Bukett.
Kirsche: Die Aromen von Süßkirschen und Sauerkirschen sind typisch für viele Rotweine. Besonders charakteristisch sind Kirschnoten für Dornfelder und Merlot.
Lakritz: Gerbstoffreiche Rotweine, besonders aus den international vertretenen Rebsorten Cabernet Sauvignon und Merlot weisen süße Noten von Lakritz auf. Aber auch spanische Weine aus der Sorte Tempranillo zeigen häufig Lakritznoten.
Leder: Vor allem kräftige und trockene Rotweine, die im Barrique reiften, zeigen eine ledrige Note im Bukett.
Paprika: Sowohl grüne als auch rote Paprika sind in Rotweinen zu finden. Vor allem Weine aus der Rebsorte Cabernet Sauvignon weisen häufig ein intensives Aroma von grüner Paprika auf.
Pfeffer: Viele trockene Rotweine weisen eine raffinierte Pfeffernote auf, die in einem interessanten Gegensatz zu fruchtigen Noten bildet.
Rote Früchte: Vor allem junge und halbtrockene Weine weisen Noten von süßen roten Früchten, wie zum Beispiel Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren auf. In älteren Rotweinen findet sich oft eine marmeladige Note.
Schokolade: In reifen Rotweinen finden sich häufig Aromen von Schokolade oder Kakao. Diese Aromen entstehen in der Regel durch den Ausbau im Barrique.
Tabak: Vor allem reife Rotweine, die im Holzfass ausgebaut wurden weisen eine Tabaknote auf.
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Guten Tag.
Danke für die Übersicht. Einen Rotwein, der ein Schokoladenarmoa hat, habe ich noch nie probiert. Das Schokoladenarmoa klingt lecker.
Bisher habe ich immer den Dornfelder vorgezogen. Der ist auch sehr zu empfehlen.
Freundliche Grüße,
Maria
Kommentar: Maria etvini.net – 30. Mai 2010 @ 18:33