Die EU-Kommission in Brüssel sorgt mal wieder für Verdruss bei den Winzern, dieses Mal besonders bei den französischen Weinbauern.
Die Politiker in Brüssel wollen zum 1. August 2009 eine neue Regelung in Kraft treten lassen, die besagt, dass Rosé-Wein zukünftig sowohl aus roten als auch aus weißen Rebsorten erzeugt werden darf. Bisher gilt, dass für die Produktion eines Rosés ausschließlich rote Trauben verwendet werden dürfen. Außerhalb der EU gibt es keine derartige Regelung, sodass Rosé-Weine aus Übersee etc. schon längst aus beiden Sorten erzeugt werden. Die EU will durch die Neuregelung eine angebliche Benachteiligung der europäischen Winzer gegenüber den internationalen Konkurrenten aus dem Weg schaffen.
Nur dumm, wenn sich die europäischen Winzer gar nicht benachteiligt fühlen… Eine endgültige Entscheidung soll innerhalb der nächsten zwei Monate in Brüssel fallen.
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