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Archiv des Tags ‘Alltag’



Nein, wir sind kein Fahrradgeschäft

Montag, 02. Mai 2011 von Torsten Schneider

Nein, wir sind kein Fahrradgeschäft, sondern ein Weinhandel!
Für uns hat es zwar den Anschein, als ob wir in dieser Branche aktiv wären, zumindest wenn wir unseren Anrufbeantworter abhören. In letzter Zeit häufen sich die Anrufe mit Fragen zu Elektrofahrrädern, zu Reparaturen und vielen anderen Dingen rund um den Drahtesel.  Nichts kann diese Anrufer abhalten, auch nicht der Hinweis auf dem AB, dass sie gerade beim Weinhandel Weisbrod & Bath anrufen. Trotzdem wird in aller Ausführlichkeit ein Probelm oder Anliegen geschildert, das sich auf ihr kürzlich erworbenes Rad bezieht.
Hier also noch einmal der Hinweis: Unter der auf der Homepage www.ps-wein.de angegebenen Telefonnummer ist der Weinhandel Weisbrod & Bath zu erreichen und kein Fahrradgeschäft!

Die Lust am Wein

Montag, 02. August 2010 von Torsten Schneider

Vor einigen Tagen erschien mir die Vorstellung, ein Glas Wein zu trinken, vollkommen absurd. Schon sehr komisch, sage ich doch zu einem Gläschen in Ehren nur selten nein. Aber die letzten Tage, ja Wochen, waren geprägt durch die intensive Arbeit am neuen Shop, verbunden mit der Bearbeitung zahlreicher neuer Produkte. Da kann einem wirlich die Lust vergehen.
Doch gestern Abend war es mal wieder so, dass wir uns ein Weilchen auf die Terrasse setzen konnten und da hat dann auch ein Schluck Prosecco von Villa Sandi sehr gut geschmeckt. Dazu gab es übrigens Salat mit geräucherter Forelle – eine gelungene Kombination.
Die Lust am Wein ist mir also nicht vollkommen vergangen!

Weine fotografieren

Donnerstag, 06. August 2009 von Torsten Schneider

Heute geht es mal ein wenig um den Arbeitsalltag eines Weinhändlers, der überwiegend im Internet aktiv ist.

Um seinen Kunden die Weine ansprechend zu präsentieren, müssen möglichst alle Weine fotografiert werden.
Häufig stellen Winzer oder Großhändler Aufnahmen zur Verfügung, doch diese sind leider nicht immer zu gebrauchen, weil die Bilder nicht selten einige Qualitätsstandards außer Acht lassen.
Ist dies der Fall, muss man entweder selbst zur Kamera greifen, was auch nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt, oder man beauftragt eine Agentur, die sich auf Werbefotos bzw. Produktfotos spezialisiert hat.

Die Produktfotografie ist ein wichtiges Thema für alle Onlinehändler, denn die angebotenen Waren sollen ins bestmögliche Licht gerückt werden.
Bei Fotografien von Weinflaschen kommt es besonders auf die Lesbarkeit des Etiketts an, auf Grund der recht kleingedruckten Schrift eine heikle Aufgabe.
Wichtige Punkte sind auch die Belichtung und der Winkel, aus dem die Flaschen aufgenommen wird, um unvorteilhafte Schatten und Spiegelungen zu vermeiden, die auf dem Produktfoto für Irritationen sorgen könnten.

Natürlich liegt es immer auch im Auge des Betrachters, ob ein Foto für gelungen gehalten wird, doch einige grundsätzliche Einstellungen tragen dazu bei, dass gute und aussagekräftige Produktfotos entstehen.

Auch mit diesen Dingen muss sich ein Weinhändler in seinem Arbeitsalltag beschäftigen!

Alkoholverbot auf dem Vormarsch

Dienstag, 05. Mai 2009 von Torsten Schneider

Wer sich auf dem Alexanderplatz in Berlin mit einem Glas Wein oder einer Flasche Bier erwischen lässt, muss mit Konsequenzen rechnen, denn seit Kurzem ist der öffentliche Genuss von Alkohol auf diesem Platz in der Hauptstadt verboten.
Damit reihen sich die Berliner in die langsam wachsende Schlange der Alkoholverbote in Deutschland ein. Auch Stuttgart will demnächst nachziehen und den Verkauf von Alkohol einschränken. In der schwäbischen Metropole soll der Verkauf von Wein, Bier und anderen Alkoholischen Getränken zwischen 22:00 und 5:00 in Geschäften, Kiosken, Tankstellen etc. verboten werden. In dieser Zeitspanne sollen lediglich gastronomische Einrichtungen Alkohol ausschenken dürfen.

Was wird mit diesem Alkoholverbot eigentlich bezweckt?
In erster Linie sollen Jugendliche vor zu viel Alkohol geschützt werden. Doch ist ein Verkaufsverbot bzw. die Sperrung einer Örtlichkeit in diesem Sinne sinnvoll? Schließlich kann man vorsorgen und sich rechtzeitig mit Wein & Co eindecken und wenn es auf Platz A nicht erlaubt ist zu trinken, zieht man halt nach B weiter.
Tja, die Politik hat wenigstens irgendwas getan…

Zeit für die Terrasse

Dienstag, 21. April 2009 von Torsten Schneider

Das Wetter ist herrlich, die Vögel zwitschern, alles grünt und blüht – also höchste Zeit, die freien Minuten auf der Terrasse oder dem Balkon zu verbringen. Natürlich darf ein gut gekühlter Weißwein dabei nicht fehlen.
Denn was gibt es schöneres als am Feierabend draußen zu sitzen, die letzten Sonnenstrahlen zu genießen und dabei ein Glässchen Weißwein zu trinken?
Meine Favoriten zu diesen Gelegenheiten: Grüner Veltliner oder andere Weißweine aus Österreich.

Achtung Kostenfalle!

Samstag, 28. Februar 2009 von Torsten Schneider

Wer dieser Tage einen Flug mit der Fluggesellschaft Ryanair plant, sollte sich beim Shopping im Duty-Free-Bereich zurückhalten, denn dieser Einkauf kann nachträglich zur Kostenfalle werden!
Ryanair hat seit kurzem eine strenge Regelung, die das Handgepäck der Passagiere betrifft, erlassen, nach der pro Fluggast nur noch ein Gepäckstück von maximal 10kg zulässig ist. Wird diese Grenze überschritten, muss eine Zusatzgebühr entrichtet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Tragetasche mit Einkäufen aus dem Duty-Free-Bereich, also zum Beispiel eine einzelne Flasche Wein oder Champagner handelt oder um einen großen Rucksack voll gepackt mit Büchern oder anderen Dingen.
Vor dem Shopping also unbedingt das Handgepäck überprüfen und abwägen ob noch genügend Platz für die Einkäufe vorhanden ist.

Gegen Kälte-Depression

Donnerstag, 11. Dezember 2008 von Torsten Schneider

Wenn es draußen so richtig kalt und ungemütlich ist, der Wind an den Rolläden rüttelt und der Regen ums Haus peitscht, dann verzieht man sich am besten mit einer guten Flasche Rotwein, einem spannenden Buch und einer warmen Decke aufs Sofa und schon ist das Wetter vergessen und der Tag gerettet!

Der Deutsche und der Wein

Donnerstag, 20. November 2008 von Torsten Schneider

Der Weinkonsum der Deutschen steigt zwar seit einigen Jahren an, doch die durchschnittliche Summe, die für einen Liter Wein ausgegeben wird, nicht. Vor allem wenn Frachtkosten und Verpackung von diesen drei Euro abgezogen werden, bleibt die durchschnittliche Summe, die ein Deutscher für einen Liter Wein zahlt, bedenklich gering.

Dauerregen

Montag, 12. September 2005 von Torsten Schneider

Tja, eigentlich wollten wir gestern zur Abschlussveranstaltung des Vocal Jazz Summit in Mainz gehen, da wir aber kein Schlauchboot besitzen, hatte sich das leider erledigt. Seit Samstag Abend gießt es ununterbrochen, sodass jede Aktivität im Freien genauestens überlegt sein will.
Dafür konnte ich dann ungestört den Dortmundern beim Siegen zuschauen, ist ja auch nicht alltäglich – leider. Danach brauchte ich auch kein Gläschen Wein mehr, der Kreislauf war auch so auf Touren gekommen …

Oh man…

Dienstag, 06. September 2005 von Torsten Schneider

Mit dem dritten Gläschen Wachtberg in der Hand fällt mir gerade noch eine Geschichte ein, die mir Dörthe gerade kürzlich erzählt hat:
Sie war bei einem bekannten Discounter, der für sein “überzeugendes” Weinsortiment bekannt ist zum Einkaufen ….NEIN! natürlich keinen Wein…. und konnte sich dort vor Ort von der Fachkentniss des Filialleiters überzeugen:
Ein verzweifelter Kunde, noch auf der Suche nach einem feinen Tropfen für ein Candle-Light-Dinner am Abend mit der neuen Flamme, sonst eher ein Biertrinker, aber seinen neuen Schwarm mit einem besonders edlen Genuss überzeugen wollend, fragte einen, als kompentent erhofften Filialleiter um Rat für einen Wein, der den Abend vervollkommnen sollte (und nun ist dieser Satz endlich mal zu Ende….war ja lang und verschachtelt genug ;-) ).
Kunde: Ja, also, ich wollte meiner Bekannten heute Abend kein Bier servieren. Ich denke vielleicht mal besser Wein als Bier, das macht doch einen besseren Eindruck.
Filialleiter: Ja, da haben wir ja einiges im Angebot! Was suchen Sie denn?
Kunde: Ich kenne mich da ja nicht so aus. Was gibt es denn da so? Wie heißt das noch? Dornfelder, das gibts doch, oder?
Filialleiter: Ja, den gibt es.
Kunde: Gibts da verschiedene Sorten?
Filialleiter: ja, also trocken. und es gibt noch süß, also lieblich achso und halbtrocken.
Kunde: Was ist denn da besser?
Filialleiter: Ja also, da sagt man ja meistens trocken.
Kunde: Soll ich den nehmen? Oder doch den süßen?
Filialleiter: lieblich. Ja also, ich weiß nicht, ich selbst trinke ja nur lieblich, alles andere schmeckt bäähh.

… und ließ den verwirrten Kunden stehen.
… der sich dann wohl doch für ein anderes Getränk entschieden hat…den 5 Minuten später stand er dann hinter Dörthe an der Kasse – mit einer Flasche Korn.
… es war dann hoffentlich ein erfolgreicher Abend…darauf Prost.

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