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Archiv des Tags ‘Discounter’



Weinvergleich

Mittwoch, 02. September 2009 von Torsten Schneider

Mal wieder ein Vergleich von Weinen aus dem Discounter mit Weinen vom Fachhändler gegeben.
Dieses Mal wurde der Test vom NDR-Magazin “Markt im Dritten” durchgeführt. Getestet wurden jeweils ein Chianti und ein Riesling von der Mosel.
Bei der Blindverkostung kamen beide Discounterweine schlechter weg als die edlen Tropfen vom Fachhändler, die Analyse im Labor ergab allerdings keine gravierenden Unterschiede.

Trinkbar sind alle vier Weine, doch einen wirklichen Genuss stellten die beiden Tropfen aus dem Supermarkt nicht dar.
Fazit: Lieber 1-2€ mehr investieren und dafür einen guten Wein mit nach Hause nehmen!

Wer Interesse an diesem Weinvergleich hat, kann sich die Weiderholung der Sendung am 03.September um 6:00 Uhr im NDR-Fernsehen anschauen.

Achtung, hier kommt ein Wein Karton

Montag, 15. Mai 2006 von Torsten Schneider

Lang, lang ist es her, aber dieses Angebot eines Discounters hat mich doch mehr oder weniger überrascht, sodass ich es hier nicht verheimlichen möchte!

Weine im 3-l-Karton.Mit Zapfhahn.

Unglaublich aber wahr! Es gibt gleich mehrere Sorten zur Auswahl.
Tetrapacks etc. alles alt bekannt und nicht mehr groß der Rede wert, aber nun
gleich 3 Liter und vor allem der Zapfhahn hat es mir angetan…

Na dann Prost!

Weindrinks

Donnerstag, 08. September 2005 von Torsten Schneider

Vor einiger Zeit verschwanden wegen der neuen, hohen Besteuerung aus immer mehr Supermärkten in Deutschland die sogenannten Alcopops, also Hochprozentiger versetzt mit Brause oder umgekehrt.
Wie man dieses Verschwinden beurteilen mag, bleibt jedem selbst überlassen.
Aber es war schon damals anzunehmen, dass die Rache der Produzenten fürchterlich sein würde! Und sie ist es!
Seit kurzem gibt es bei Lidl ein weinhaltiges Mixgetränk, das den klangvollen Namen Liberte Fruit Cocktail trinkt. Erhältlich ist es in den Sorten Red Berry, Lime und Orange. Eine schlimmer als die andere!
Ich habe mich aus Testgründen geopfert und probiert. Widerlich! Süss, pappigsüss und irgendein undefinierbarer Unterton von Spülwasser, der wohl vom Wein herrühren soll.
Also mein wohlgemeinter Tipp für alle Weinliebhaber und all diejenigen, die ihre Geschmacksnerven nicht unnötig in den vorzeitigen Ruhestand schicken möchten – Finger weg von dieser Brühe!

Oh man…

Dienstag, 06. September 2005 von Torsten Schneider

Mit dem dritten Gläschen Wachtberg in der Hand fällt mir gerade noch eine Geschichte ein, die mir Dörthe gerade kürzlich erzählt hat:
Sie war bei einem bekannten Discounter, der für sein “überzeugendes” Weinsortiment bekannt ist zum Einkaufen ….NEIN! natürlich keinen Wein…. und konnte sich dort vor Ort von der Fachkentniss des Filialleiters überzeugen:
Ein verzweifelter Kunde, noch auf der Suche nach einem feinen Tropfen für ein Candle-Light-Dinner am Abend mit der neuen Flamme, sonst eher ein Biertrinker, aber seinen neuen Schwarm mit einem besonders edlen Genuss überzeugen wollend, fragte einen, als kompentent erhofften Filialleiter um Rat für einen Wein, der den Abend vervollkommnen sollte (und nun ist dieser Satz endlich mal zu Ende….war ja lang und verschachtelt genug ;-) ).
Kunde: Ja, also, ich wollte meiner Bekannten heute Abend kein Bier servieren. Ich denke vielleicht mal besser Wein als Bier, das macht doch einen besseren Eindruck.
Filialleiter: Ja, da haben wir ja einiges im Angebot! Was suchen Sie denn?
Kunde: Ich kenne mich da ja nicht so aus. Was gibt es denn da so? Wie heißt das noch? Dornfelder, das gibts doch, oder?
Filialleiter: Ja, den gibt es.
Kunde: Gibts da verschiedene Sorten?
Filialleiter: ja, also trocken. und es gibt noch süß, also lieblich achso und halbtrocken.
Kunde: Was ist denn da besser?
Filialleiter: Ja also, da sagt man ja meistens trocken.
Kunde: Soll ich den nehmen? Oder doch den süßen?
Filialleiter: lieblich. Ja also, ich weiß nicht, ich selbst trinke ja nur lieblich, alles andere schmeckt bäähh.

… und ließ den verwirrten Kunden stehen.
… der sich dann wohl doch für ein anderes Getränk entschieden hat…den 5 Minuten später stand er dann hinter Dörthe an der Kasse – mit einer Flasche Korn.
… es war dann hoffentlich ein erfolgreicher Abend…darauf Prost.

Wein aus dem Discounter

Donnerstag, 16. Juni 2005 von Torsten Schneider

Discounter Weine laut Handelsblatt zum großen Teil nicht genießbar. Ein Test ergab, dass jeder achte Wein vom Discounter als nicht trinkbar bewertet wurde. Allerdings sei die Quote bei diesem Test wesentlich besser ausgefallen als noch in den letzten Jahren.

Schweizer Wein-Offensive

Dienstag, 14. Juni 2005 von Torsten Schneider

“Die Schweiz soll im Ausland als eine Weinnation wahrgenommen werden”, sagte Jürg Bussmann, Direktor von Swiss Wine Communication, dem Handelsblatt. Dabei setzen die Schweizer Winzer vermehrt auf die deutschen Discounter. Im letzten Jahr wurde eine Geschäftsbeziehung mit Aldi Süd eingegangen, die 2005 fortgesetzt werden soll. Zudem möchte man von schweizer Seite auch mit Aldi Nord ins Geschäft kommen.

Immer mehr Wein vom Discounter

Dienstag, 11. Mai 2004 von Torsten Schneider

Die Deutschen kaufen immer mehr Wein beim Discounter.

Dies erklärte der Generalsekretär des Deutschen Weinbauverbandes anläßlich der Eröffnung der weltgrößten Technologiemesse für Wein, der Intervitis in Stuttgart, die heute ihre Pforten geöffnet hat.

Über 50% des Weins, der in Deutschland verkauft würde ginge inziwschen über die Tresen der Discounter.

Diese Entwicklung, die jeden Weinfreund sehr bedenklich stimmen dürfte zeichnet sich seit Jahren ab. Man kann nur hoffen, daß sich dies wieder ändert und die Menschen wieder eher zu qualitativ hochweertugen Weine greifen, denn nur dann kan man auch hoffen, daß viele Winzer wieder eher Qualität statt Masse produzieren.

Der Unsinn der Alcopops-Steuer

Sonntag, 09. Mai 2004 von Torsten Schneider

Nun ist es also soweit. Die, vor allem unter Jugendlichen so beliebten AlcoPops werden ab dem 1. Juli mit 84 cent pro Flasche extra besteurt.

Daraus erhofft sich die Bundesregierung eine positive Wirkung auf das Trinkverhalten von Jugendlichen, die nun weniger Alkohol trinken sollen.

Gleichzeitig wurden wochenlang die Hersteller der Alcopops verteufelt, für ihr “diabolische” Erfindung, die Kids zu Alkis macht….

Mit erscheint es so, als ginge hier mal wieder eine Lösungsidee unserer Bundesregierung weit am eigentlichen Problem vorbei.

Nicht die reine Existenz von Alcopops deren Preis oder die Hersteller sind für das Trinkverhalten von Jugendlichen verantwortlich…..denn die Jugendlichen und Kids müssen ja erst einmal an die Alcopops rankommen. Und das geschieht nur durch die Verkäufer der Produkte, wie Supermärkte, Trinkhallen, Gaststätten etc.

Der Verkauf von Alcopops an Jugendliche unter 18 Jahren ist von je her verboten. Wenn sich aber daran kein Verkäufer hält, dann kann auch keine Steuer etwas bringen. Wer sich nun die Alcopops nicht mehr leisten kann wird zu anderen Getränken abwandern, häufig sicherlich sogar zu härteren Alkoholika….weil es auch diese nahezu an jeder Verkaufsstelle für Jugendliche problemlos zu erwerben gibt.

Das war schon immer so, und seien wir einmal ehrlich, auch wir als Jugendliche haben uns früher darüber gefreut und unsere Parties gefeiert. Das wird auch immer so bleiben, wenn man nicht endlich einmal einen wirklich sinnvollen Schritt zur Lösung dieses Problems geht.

Dies müssten eindeutig härtere Strafen für diejenigen sein, die es Kids und Jugendlichen ermöglichen härtere Alkoholika zu erwerben. Möglichkeiten dazu gäbe es viele. Z.b. könnte man Geschäften zund Gaststätten, die sich nicht an die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes halten, wie z.B. in England üblich, Verkaufs -und Ausschanklizenzen für Alkohol entziehen, sowie Erwachsene und ältere Jugendliche, die Minderjährige mit Alkohol versorgen deutlich härtr bestrafen. Ich bin der Meinung, daß dies Schritte wären, die um ein vielfaches sinnvoller und wirkungsvoller wären.

Ganz ehrlich muß ich auch gestehen, daß mcih die Alcopops-Steuer auch persönlich stört. Ich bin alt genug, diese zu trinken und mag auch die ein oder andere Sorte von Alcopops ab und an mal trinken. Warum sollen Menschen wie ich, die diese Produkte legal erwerben von einer neuen Strafsteuer getorffen werden.

Wir werden uns aber wohl damit abfinden müssen, daß wir auf wirklich sinnvolle Gesetze so lange warten dürfen, bis die Regierung einmal den Glauben daran ablegt, alle Probleme über den Geldbeutel der Menschen regulieren zu können (wie z.B. auch schon bei Ökosteuer und Dosenpfand geschehen) an statt sich einmal Gedanken über wirklich vernünftige und den eigentlichen Kern der Probleme angreufende Gesetze zu machen.

 

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