Ab der nächsten Woche wird es den ersten Federweißer in diesem Jahr geben, denn bereits am Dienstag dieser Woche wurde in der Pfalz mit der Lese begonnen.
Wir können uns also ab nächster Woche auf die leckere Kombination aus Federweißer und Zwiebelkuchen freuen, zum Beispiel am Abend auf der Terasse oder einem Bummel durch die Stadt, zumindest in den Weinbauregionen wird es dann wieder entsprechende Stände geben.
Die eigentliche Weinlese wird in den Weinbauregionen Pfalz und Rheinhessen aber vermutlich erst Mitte September beginnen.
Am ersten Juliwochenende steigt in Nierstein in Rheinhessen die Veranstaltung „Wein am Rhein“.
Am 4.+5. Juli werden die Besucher von Nierstein mit Wein, Sekt und Secco aus Rheinhessen verwöhnt und können außerdem das ein oder andere regionale Schmankerl probieren.
Außerdem gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Musik, Schifferstechen etc.
Noch nichts vor am Wochenende? Dann auf nach Nierstein!
Weinbergstouren mit Anhänger und Trekker sind in Rheinhessen unter der Bezeichnung Funzelfahrten bekannt. Diese Fahrten lieferten nun die Idee für ein Brettspiel, das die Atmosphäre der Weinbegrsrundfahrten in den heimischen vier Wänden wieder aufleben lässt.
4 bis 14 Personen können sich für zwei bis drei Stunden auf die Funzelfahrt begeben und dabei Wein probieren und jede Menge theoretische und praktische Aufgaben rund um das Thema Wein bewältigen.
Das komplette Spielset beinhaltet neben Spielbrett und Figuren selbstverständlich eine gut verständliche Anleitung und außerdem 7 Flaschen ausgesuchten Wein des Weinguts Petershof in Rheinhessen.
Kreiert wurde das Spiel von Karin und Peter Huff vom Weingut Petershof in Nierstein in Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur aus Oppenheim.
Hier gibt es nun auch noch einen link, um den Artikel über den rheinhessischen Winzer und die deutschen Qualitätskontrollen online nachlesen zu können.
Ein rheinhessischer Winzer führte die deutschen Qualitätskontrollen für Wein ad absurdum. Um zu beweisen, dass die Qualitätskontrollen katastrophal sind, reichte er verschiedene Discounterweine ein, um für sie eine amtliche Prüfnummer zu bekommen, was ihm auch gelnag, z.B. mit einem 2004er Pinot Grigio aus Ungarn, den es bei Aldi zu kaufen gibt. diesen Wein reichte er als “2004 Gutersblumer Steig-Terassen Rheinhessen Chardonnay Kabinett trocken Gutsabfüllung” ein und erhielt eine amtliche Prüfnummer. Ähnlich verfuhr der rheinhessische Winzer mit insgesamt 15 Weinen aus der ganzen Welt. In den Handel brachte er die Weine aber nie. Der Versuch diente allein dazu, die Unzulänglichkeit der deutschen Prüfungskommissionen zu verdeutlichen.
Detaillierte Informationen zum Thema finden sich in der neuesten Ausgabe des Spiegel (Nr.43 vom 24.10.2005).
Die Weinlese beginnt in diesem Jahr rund eine Woche früher als sonst.
Im rheinhessischen Essenheim, unweit von Mainz, wurde gestern am 9.September der offizielle Startschuss für die Weinlese in Deutschland gegeben.
Grund für diesen frühen Beginn der Weinlese ist das Wetter in diesem Sommer. Der Wein hat in diesem Sommer durch den verregneten August kombiniert mit den warmen und sonnigen Tagen der letzen Woche, die idealen Voraussetzungen vorgefunden.
Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich startet die Weinlese in diesem Jahr früher als gewöhnlich. Im Burgund haben schon einige Winzer mit der Vorlese begonnen. Spätestens ab der nächsten Woche geht es dann richtig Los mit der Rotweinlese im Burgund.
Über die Qualität des 2005er Jahrgangs hört man sowohl in Frankreich als auch Deutschland unterschiedliche Meinungen. Am Besten abwarten und selbst probieren!
Um die Hemmschwelle für Gäste und Neukunden zu senken, haben sich 25 rheinhessische Winzer vorgenommen, ihren Wein in Zukunft unkompliziert zu präsentieren.
Diese 25 Winzerbetriebe bieten nun standardisierte Weinproben an. Dies bedeutet, dass Weinproben zu festen Terminen und zu einheitlichen Preisen stattfinden.
Dieses Modell haben die Rheinhessen übrigens von ihren südafrikanischen Kollegen abgeschaut, wo es diese Form der Weinprobe schon seit Längerem gibt.
Auf den rheinhessischen Weingütern werden vom 1.Juni bis zum 31. Oktober immer donnerstags bis samstags zwischen 11 und 17 Uhr, vom 1. November bis 31. Dezember samstags von 11 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 13 Uhr Weinproben angeboten.
Für den Preis von drei Euro wird den Gästen eine Weinprobe inclusive Erklärungen geboten. Es werden vier Weine vorgestellt, die die klassischen Rebsorten Riesling, Silvaner, Weißburgunder und Dornfelder oder Spätburgunder präsentieren. Ein fünfter Wein soll die Spezialität des jeweiligen Weingutes sein.
Es ist also nicht mehr notwendig, spezielle Termine zu vereinbaren, an denen sich vor allem Nicht-Stammkunden des Weingutes, dazu genötigt fühlen, irgendetwas zu kaufen. Durch das neue Konzept soll diese Hemmschwelle nun abgebaut werden.
Schon vor einer Weile erzählte mir eine Bekannte von einer Straußwirtschaft, in der Geschichte lebendig wird und als nun die Mainzer Allgemeine quasi mit dem Zaunpfahl winkte, da konnte ich nicht mehr umhin, mich mal genauer über diese Straußwirtschaft bzw. das Weingut zu informieren. Hört sich gut, so viel schon mal vorweg!
In Dexheim, einem kleinen Örtchen bei Nierstein, hat sich der Winzer Gerhard Blödel gedacht, warum nicht seine beide Leidenschaften, den Wein und die Archäologie miteinander kombinieren?
Heraugekommen ist dabei Beachtliches: In der Weinprobierstube und Straußwirtschaft werden original Fundstücke aus der Gegend rund um Dexheim aus der Zeit der Kelten, Römer und Franken ausgestellt. Besonders die Römer genießen die Aufmerksamkeit des Winzers, schließlich haben diese den Wein mit an den Rhein gebracht. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es im Weingut Historic immer wieder Veranstaltungen rund um die Römer gibt.
Ich denke, vorbeischauen lohnt sich, entweder hier oder direkt in Dexheim, denn geöffnet ist die Straußwirtschaft vom 15.04.05 bis zum 12.06.05 immer freitags von 18-23 Uhr, samstags von 15-23 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 15-22 Uhr.
Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr unter dem Namen “Wine on the Rocks” in der Burgriune in Oppenheim ein Weinfestival der besonderen Art statt.
Die rheinhessischen Jungwinzer stellen ihre 100 besten Weine vor.
Außerdem präsentieren bei allerlei Workshops wie “Wein und Käse”, “Wein und Schokolade” und “Brotvariationen und Wein” junge Köche, Sommeliers und Bäcker Ihr Können.
Am Abend gibt es einen Ausklang mit einem BigBand Konzert statt.
Der Dornfelder hat sich zur in Rheinhessen zur wichtigsten Rebsorte für Qualitätsweine entwickelt und damit den bisherigen Spitzenreiter Müller-Thurgau von der Spitze verdrängt.
13.9 der bei der Landwirtschaftkammer eingereichten Weine waren 2003 Dornfelder, nur noch 11,4 % entfielen auf Müller-Thurgau.
Ausführliche Informationen hierzu findet man hier.