Rezept und Wein - Zwiebelkuchen und Federweißer
Zum Federweißer, der gerade Saison hat, passt Zwiebelkuchen besonders gut, darum heute hier ein Rezept für das herzhafte Gebäck.
Zutaten für den Zwiebelkkuchen:
250g Mehl
125g Butter
150g Speckwürfel
200g geriebener Käse
200g Schmand
2 Bund Petersilie
5 Eier
2 große Gemüsezwiebeln
2 EL Wasser
2 EL Sonnenblumenöl
2 TL Salz
2 TL gemahlener Pfeffer
1 TL Kümmel
Zubereitung:
Mehl, Butter, 1 Ei und das Wasser zu einem Teig kneten. eine Springform einfetten und den Teig passend ausrollen, dabei darauf achten, dass genügend Rand entsteht. Den Teig in die Form legen.
Die Zwiebel schälen und in grobe Würfel scheniden, dann zusammen mit dem Speck in Öl kurz anbraten, etwas abkühlen lassen und auf den Teig geben.
Die restlichen Eier mit dem Schmand verrquirlen, Käse und gehackte Petersilie ebenfalls unterrühren und zum Schluss mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Masse über die Zwiebeln gießen und glattstreichen.
Der Zwiebelkuchen wird bei 180°C für 40 Minuten knusprig gebacken.
Anschließend den warmen Zwiebelkuchen zusammen mit Federweißer oder einem Glas Riesling servieren.
Mal wieder ein Vergleich von Weinen aus dem Discounter mit Weinen vom Fachhändler gegeben.
Dieses Mal wurde der Test vom NDR-Magazin “Markt im Dritten” durchgeführt. Getestet wurden jeweils ein Chianti und ein Riesling von der Mosel.
Bei der Blindverkostung kamen beide Discounterweine schlechter weg als die edlen Tropfen vom Fachhändler, die Analyse im Labor ergab allerdings keine gravierenden Unterschiede.
Trinkbar sind alle vier Weine, doch einen wirklichen Genuss stellten die beiden Tropfen aus dem Supermarkt nicht dar.
Fazit: Lieber 1-2€ mehr investieren und dafür einen guten Wein mit nach Hause nehmen!
Wer Interesse an diesem Weinvergleich hat, kann sich die Weiderholung der Sendung am 03.September um 6:00 Uhr im NDR-Fernsehen anschauen.
In Rheinland-Pfalz stehen derzeit so viele Rieslingreben wie noch nie zuvor, dies geht zumindest aus einer Erhebung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems hervor. Demnach sind zur Zeit 16.801 Hektar mit der Weißweinrebe bestockt.
Insgesamt ist in Rheinland-Pfalz ein Trend hin zu weißen Sorten und damit weg von den roten Rebsorten zu erkennen. Allerdings ist dieser Trend bisher nur sehr schwach ausgeprägt.
Es gibt einige Aromen, die bei Weißweinen besonders häufig vorkommen oder die das Kennzeichen einer bestimmten Rebsorte oder einer Anbauregion sind.
Hier finden sich einige Aromen mit einer kurzen Charakteristik – vor allem praktisch, um Gäste mit seinem umfassenden Weinwissen zu beeindrucken.
Ananas: Vor allem bei jüngeren Weißweinen zu finden, ebenso wie bei Weißweinen aus Australien und Neuseeland.
Apfel: Besonders Champagner verströmt einen aromatischen Apfelduft, aber auch Weißweine, die aus Riesling gekeltert wurden, weisen häufig ein Apfelaroma auf.
Birne: In vielen fruchtigen Weißweinen ist eine aromatische Note von Birnen zu erkennen. Diese Frucht taucht häufig auch im Bukett von Champagner auf.
Grapefruit: Grapefruitnoten sind vor allem in jungen und frischen Weißweinen zu finden.
Helles Steinobst: Besonders in jungen Weißweinen und in Champagner sind Noten von Nektarine, Pfirsich und Aprikose zu finden. Aber auch fruchtige Weißweine aus der Neuen Welt zeigen häufig Aromen von hellem Steinobst.
Mineralien: Mineralische Anklänge sind bei vielen trockenen Weißweinen zu finden, deren Reben von steinigen Untergründen stammen. Vor allem Riesling und Schaumweine zeigen diese Noten.
Vanille: Weißweine, die im Holzfass ausgebaut wurden, zeigen oft eine zarte Vanillenote.
Zitrusfrüchte: Besonders bei Riesling und Sauvignon Blanc zu finden, aber auch Kennzeichen vieler frischer und spritziger Weißweine aus aller Welt.
Schenkt man einer im aktuellen Heft von National Geographic (November 2007)veröffentlichten Studie Manfred Stocks vom Institut für Klimaforschung in Potsdam Glauben, könnte dies bald möglich werden.
Bedingt durch den Klimawandel wird es in Zukunft in der Champagne zu warm sein für Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier - im Süden Englands dürften dann allerdings die perfekten Temperaturen für diese Sorten herrschen.
Ähnlich könnte es sich mit Riesling verhalten. In Zukunft könnte es für diese weiße Rebsorte in Deutschland einfach zu warm werden, sodass sich die Anbauzone für diesen Weißwein bis hin nach Südschweden verschieben könnte. Im Gegenzug würde in den deutschen Weinbaugebieten noch mehr auf italienische oder spanische Sorten gesetzt werden, als es ohnehin schon der Fall ist.
Schöne neue Weinwelt…
Die Rheingauer-Rieslingroute wurde im Jahr 1973 eröffnet und führt im Zickzack-Kurs von einem Weinbauort zum nächsten, sodass sie auf eine Länge von rund 70 Kilometern kommt.
Ausgangspunkt ist das östlich von Wiesbaden gelegene Wicker, das auch als „Tor zum Rheingau“ bezeichnet wird. Von dort geht es über Hochheim vorbei am Schloss Biebrich nach Kiedrich, wo das Kloster Eberbach steht. Von dort geht es dann weiter über Schloss Johannisberg durch die Orte Geisenheim und Rüdesheim über Lorch zum Endpunkt der Rheingauer-Rieslingroute Lorchhausen.
In den genannten Orten gibt es nicht nur hervorragenden Wein, sondern auch jede Menge Sehenswürdigkeiten, für die man bei einem Besuch der Rieslingroute auf jeden Fall Zeit einplanen sollte. Natürlich sollte auch Zeit für die ein oder andere Weinprobe bleiben, schließlich befindet man sich auf einer Weinstraße!
Die Route ist gut beschildert. Ein weißer Kelch auf grünem Hintergrund markiert den Weg. Informationen und Karten bekommen Sie bei den Städtischen Verkehrsämtern bzw. Tourismusbüros sowie bei der Gesellschaft für Rheingauer Weinkultur.
Informatives rund um die Rheingauer-Rieslingroute gibt es außerdem hier
und hier.
Blumenkohlrisotto mit roten Linsen und dazu Riesling
Zutaten für 4 Personen
1 Blumenkohl
100g rote Linsen
100g Risottoreis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
½ l Gemüsebrühe
2 TL getrocknetes Basilikum
Salz und Pfeffer
evtl. etwas Parmesan
Zubereitung
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Öl erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Den Reis dazugeben, rühren, bis der Reis eine gold-gelbe Farbe angenommen hat, dann mit etwas Brühe ablöschen, immer dafür sorgen, dass der Reis mit Flüssigkeit bedeckt ist und den Risotto so bei schwacher Hitze ca. 45 min ausquellen lassen. In der Zwischenzeit den Blumenkohl putzen und in Röschen teilen. Den Blumenkohl zusammen mit den roten Linsen in Salzwasser 5 min kochen, anschließend durch ein Sieb abgießen. Blumenkohl und Linsen unter den Reis mischen, das Basilikum dazugeben und den Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipp: Zum Schluss etwas geriebenen Parmesan unter den Risotto geben, der Käse macht das Gericht noch aromatischer.
Der Wein dazu
Zum Risotto empfehlen wir einen kräftigen Riesling.
Probieren Sie einmal dieses recht einfache Gericht – Sie werden überrascht sein!
Die Rheingauer-Rieslingroute wurde im Jahr 1973 eröffnet und führt im Zickzack-Kurs von einem Weinbauort zum nächsten, sodass sie auf eine Länge von rund 70 Kilometern kommt.
Ausgangspunkt ist das östlich von Wiesbaden gelegene Wicker, das auch als „Tor zum Rheingau“ bezeichnet wird. Von dort geht es über Hochheim vorbei am Schloss Biebrich nach Kiedrich, wo das Kloster Eberbach steht. Von dort geht es dann weiter über Schloss Johannisberg durch die Orte Geisenheim und Rüdesheim über Lorch zum Endpunkt der Rheingauer-Rieslingroute Lorchhausen.
In den genannten Orten gibt es nicht nur hervorragenden Wein, sondern auch jede Menge Sehenswürdigkeiten, für die man bei einem Besuch der Rieslingroute auf jeden Fall Zeit einplanen sollte. Natürlich sollte auch Zeit für die ein oder andere Weinprobe bleiben, schließlich befindet man sich auf einer Weinstraße!
Die Route ist gut beschildert. Ein weißer Kelch auf grünem Hintergrund markiert den Weg. Informationen und Karten bekommen Sie bei den Städtischen Verkehrsämtern bzw. Tourismusbüros sowie bei der Gesellschaft für Rheingauer Weinkultur.
Informatives rund um die Rheingauer-Rieslingroute gibt es außerdem hier
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Mit Investitionen in Millionenhöhe soll der Riesling im fernen Osten populär gemacht werden meldet jetzt winzer.de