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Archiv des Tags ‘Schräge Weinwelt’



Die Weinverkostungen für die WSET-Ausbildung

Mittwoch, 23. März 2011 von Torsten Schneider

So, der erste Schritt auf dem Weg zum Weinakademiker, wie hier berichtet, ist gemacht ;-)
Ich habe mir eine Verkostungsliste zusammengestellt, an Hand derer ich die zur Prüfung von der WSET empfohlenen Weine verkosten werde.
Die WSET gibt dabei keine festen Weine vor, sondern nennt vielmehr Weintypen, Weinregionen, Rebsorten etc. nach denen die Weine ausgewählt werden sollen – um die Themen des Kurses für den Level 2 abzudecken – wobei auch einige Weintypen dabei sind, die in den Kursunterlagen dieser Stufe eine untergeordnete Rolle spielen.
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Mit dem WSET auf dem Weg zum Weinakademiker

Freitag, 11. März 2011 von Torsten Schneider

Der Wine & Spirits Education Trust (WSET) in London ist eine der weltweit anerkanntesten Institutionen in Sachen Wein und vor allem hinsichtlich der Zertifizierung von Weinexperten.
Auch für deutschsprachige Weinfreunde oder mit Wein beruflich befasste Personen gibt es die Möglichkeit, sich in der Muttersprache zum sogenannten „Wein-Akademiker“ ausbilden zu lassen.
Der deutschsprachige Bereich läuft in der Hauptsache über die Weinakademie Rust in Österreich, aber die Ausbildung kann an mehreren Ausbildungsstellen in Deutschland absolviert werden.
Ich habe mich nun auch entschieden, diesen Weg zu gehen.
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Hobbywinzer und das Recht

Dienstag, 16. Juni 2009 von Torsten Schneider

Wer sich mit dem Gedanken trägt Wein anzubauen, der sollte sich vorher rechtlichen Rat einholen. Für hauptberufliche Winzer ist das schon ganz normal. Sie kennen in der Regel die komplizierten Gesetze den Wein betreffend, die von Deutschland und der EU verfasst wurden. Diese verlangen teilweise recht wenig nachvollziehbare Bedingungen von den Weinbauern.

Das betrifft vor allem die Angaben auf den Flaschen, die Bezeichnungen der Weine, Herkünfte, Pflanzenmittel und noch vieles mehr. Aber auch Hobbywinzer werden nicht von der Bürokratie verschont. Obwohl sie ihre Reben nur als Hobby pflegen und den Wein nur für sich machen, werden ihnen einige Bedingungen abverlangt. Dies geschehe nur zum Schutz der Bevölkerung und des Weines selbst. So die Aussagen der Verantwortlichen. Dabei schießen sie zum Teil jedoch über das Ziel hinaus.

Ein aktuelles Beispiel findet man in Taucha bei Leipzig. Dort hatte sich ein Schlossverein um 130 Quadratmeter Reben gekümmert. Ein rotes Tuch für die EU: Ein Hobbywinzer darf nur 1 Ar also 100 qm bewirtschaften. Die 30 qm zuviel mussten gerodet werden. Das waren rund 40 Pflanzen.

Interessant: Auf dem 1 Ar darf ein Hobbywinzer so viele Reben anbauen wie er möchte. Die 40 Reben könnten dort also theoretisch eingepflanzt werden.

Hinzu kommt, dass der abgefüllte Wein eines Hobbywinzers nur zum Eigenverbrauch ist. Die hauptberuflichen Winzer sollen keine Konkurrenz fürchten müssen. Dazu zählt auch, dass man den Wein nicht verschenken darf. Darum für alle die sich mit dem Gedanken tragen als Hobbywinzer tätig zu werden: vorher eine Rechtsberatung einholen, damit Ärger mit den Behörden vermieden wird.

Weinbau in Schleswig-Holstein

Donnerstag, 21. Mai 2009 von Torsten Schneider

Deutschlands nördlichstes Bundesland ist jetzt offiziell ein Weinbauland. Was seltsam klingt ist in der Nähe von Plön Wirklichkeit geworden. Im Ort Grebin, unweit von Plön in Schleswig-Holstein, wurden die ersten Reben für den professionellen Weinbau gesetzt.
2010/11 soll der erste Weißwein aus Schleswig-Holstein auf den Markt kommen.
Da sich die Klimazonen immer weiter verschieben, ist dieses Ansinnen keine bloße Spielerei, sondern durchaus ein Experiment mit Zukunft.

Wodka oder Wein?

Freitag, 17. April 2009 von Torsten Schneider

Gestern Nachmittag auf der Terasse: Bei sommerlichen Temperaturen stand mir der Sinn nach einer Erfrischung. Ein kühles Glas Weißwein oder eine eiskalte Cola waren nicht nach meinem Geschmack. Gut also, dass beim letzten Einkauf zwei Fläschchen “Ustinoff Ice” in den Einkaufswagen gewandert sind. Die sollte nach 24 Stunden Aufenthalt im heimischen Kühlschrank die ideale Trinktemperatur erreicht haben und so ein schöner Wodka-Lemon-Mix ist zwar etwas süß, aber sehr erfrischend.
Also die praktische, pfandfreie Flasche mit Drehverschluss herbeigeholt und einen tiefen Zug genommen. Sehr süß… Na gut, war nicht anders zu erwarten. Irgendwie aber keine Spur herb oder stechend, na gut bei 5,9% vol auch nicht unbedingt zu erwarten, aber eine winzige Spur von Wodka sollte doch zu schmecken sein – so jedenfalls meine Vorstellung. Nochmals genauer hingeschmeckt, aber nichts entdeckt, was an Wodka erinnern könnte.
Da war spurensuche angesagt. Einfach die Flasche umgedreht und geschaut was die Grand slam Beverage GmbH in ihr “Ustinoff Ice”-Gebräu hineinmischt. Siehe da: Laut Etikett handelt es sich um einen aromatisierten weinhaltigen Cocktail! Hä?! Kein Wunder also, dass geschmacklich nicht viel von Wodka zu finden ist, ist ja schließlich auch keiner drin!
Ist aber doch irgendwie mehr als scherzhaft, dass der Eindruck erweckt wird (Name + Aussehen), man hätte eine Wodka-Lemon-Mischung in der Hand und bekommt dann ein Wein-Mixgetränk.
Meine Lust auf derartige Erfrischung ist erst einmal dahin.

Promis und Wein

Samstag, 12. Juli 2008 von Dorthe Schneider

Immer mehr Prominente aus aller Welt entdecken ihre Leidenschaft für Wein. Im wahren Leben sind sie Schauspieler, Sänger oder Modeschöpfer, um nur einige Beispiele zu nennen. In ihrer Freizeit widmen sie sich dann den Reben.
Mich Hucknell, Frontman der Popgruppe „Simply Red“ baut in Sizilien, am Fuße des Ätnas Wein an, Schauspieler Tobias Moretti hat sich die Toskana ausgesucht und Victori Beckham ist seit kurzem stolze Besitzerin eines kalifornischen Weinguts im Napa Valley. Nicht zu vergessen ist der legendäre Regisseur Francis Ford-Coppola, der in Kalifornien mit den Gütern Rosso & Bianco und Rubicon Estate inzwischen hervorragende Weine erzeugt. Auch Patrizia Lamborghini, die Tochter des bekannten Autoherstellers, versucht sich im italienischen Piemont als Winzerin.

Achtung, hier kommt ein Wein Karton

Montag, 15. Mai 2006 von Torsten Schneider

Lang, lang ist es her, aber dieses Angebot eines Discounters hat mich doch mehr oder weniger überrascht, sodass ich es hier nicht verheimlichen möchte!

Weine im 3-l-Karton.Mit Zapfhahn.

Unglaublich aber wahr! Es gibt gleich mehrere Sorten zur Auswahl.
Tetrapacks etc. alles alt bekannt und nicht mehr groß der Rede wert, aber nun
gleich 3 Liter und vor allem der Zapfhahn hat es mir angetan…

Na dann Prost!

Wein in Dosen

Mittwoch, 12. Oktober 2005 von Torsten Schneider

Es scheint als ob meine Beobachtung beim Stadtbummel letztens nur ein Vorbote war, denn in der Rheinische Post wird von einer weiteren Attacke auf den guten Geschmack berichtet. W.O.I. = Wine on ice soll es demnächst ebenfalls aus der Dose geben. Es handelt sich dabei um eine Art Weinschorle, da der Wein bereits mit Mineralwasser und einem Schuss Limone versetzt ist. Laut Hersteller solle man das Ganze am Besten “on the rocks” trinken. Vermutlich um den Geschmack einzufrieren oder wie?!

Wein aus der Dose

Sonntag, 09. Oktober 2005 von Torsten Schneider

Heute bei einem Stadtbummel dachte ich ich seh nicht recht: Überall in Deutschland verschwinden Getränkedosen aus dem Regalen der Supermärkte, überall? Nein anscheindend nicht! In einer Filliale von Oil&Vinegar in Wiesbaden wurden ebensolche Getränkedosen im Schaufenster angepriesen. Auf den ersten Blick dachte ich an Olivenöl, aber warum steht dann das Wort Wine auf der Dose? Ganz einfach, weil nicht Öl, sondern Wein drin ist!!!
Vier Sorten sind zu haben, einmal die weiße Variante eine Cuvee aus Chardonnay und Semillion und die Rote Variante eine Cuvee aus Cabernet, Shiraz und Merlot. Beide Versionen gibt es auch als Bubbly Wine. Na dann Prost!
Wer’s verbrochen hat, sehen Sie hier.

Weindrinks

Donnerstag, 08. September 2005 von Torsten Schneider

Vor einiger Zeit verschwanden wegen der neuen, hohen Besteuerung aus immer mehr Supermärkten in Deutschland die sogenannten Alcopops, also Hochprozentiger versetzt mit Brause oder umgekehrt.
Wie man dieses Verschwinden beurteilen mag, bleibt jedem selbst überlassen.
Aber es war schon damals anzunehmen, dass die Rache der Produzenten fürchterlich sein würde! Und sie ist es!
Seit kurzem gibt es bei Lidl ein weinhaltiges Mixgetränk, das den klangvollen Namen Liberte Fruit Cocktail trinkt. Erhältlich ist es in den Sorten Red Berry, Lime und Orange. Eine schlimmer als die andere!
Ich habe mich aus Testgründen geopfert und probiert. Widerlich! Süss, pappigsüss und irgendein undefinierbarer Unterton von Spülwasser, der wohl vom Wein herrühren soll.
Also mein wohlgemeinter Tipp für alle Weinliebhaber und all diejenigen, die ihre Geschmacksnerven nicht unnötig in den vorzeitigen Ruhestand schicken möchten – Finger weg von dieser Brühe!

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