Zukünftig darf das Wort “bekömmlich” nicht mehr in Zusammenhang mit Wein verwendet werden, zumindest nicht was die Beschriftung des Etiketts und die Werbung angeht.
Begründet wird dieses Verbot, damit, dass die Bezeichnung “bekömmlich” einen postivien Bezug zum Thema Gesundheit herstellen würde und eine gesundheitsfördernde Wirkung bei einem alkoholischen Getränk nicht der Fall sei.
Hm, nur seltsam, das vor allem Rotwein immer wieder eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird…
Ab dem 1.August 2009 wird es in der EU in Sachen Weinbezeichnungsrecht einige Änderungen geben. Wie diese genau aussehen werden, kann hier nachgelesen werden.
Weine aus Osteuropa befinden sich definitiv im Aufwind und damit sind nicht die unsäglichen Pappkartons aus den deutschen Discounter gemeint, die Verschnitte von Weinen aus verschiedenen Ländern der EU enthalten, sondern vielmehr die Erzeugnisse von engagierten Winzern aus Ländern wie Rumänien, Serbien, Mazedonien, Slowenien, Ukraine und Bulgarien.
Die Weingesetzgebung in Slowenien, Rumänien und Bulgarien ist bereits dem EU-Recht angeglichen worden und auch die Regelungen in den anderen Ländern werden überarbeitet. Abseits von den gesetzlichen Regelungen erkennen immer mehr Winzer in Osteuropa das Potential, das in ihren Reben steckt. Sie pflegen ihre Weingärten mit größter Sorgfalt und widmen sämtlichen Abläufen im Keller größte Aufmerksamkeit.
Noch sind qualitativ hochwertige Weine aus Osteuropa in den deutschen Weinregalen eher selten zu finden, doch mit Sicherheit wird sich dieser Umstand schon in wenigen Jahren ändern.