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Archiv des Tags ‘Weinmarkt’



Mit dem WSET auf dem Weg zum Weinakademiker

Freitag, 11. März 2011 von Torsten Schneider

Der Wine & Spirits Education Trust (WSET) in London ist eine der weltweit anerkanntesten Institutionen in Sachen Wein und vor allem hinsichtlich der Zertifizierung von Weinexperten.
Auch für deutschsprachige Weinfreunde oder mit Wein beruflich befasste Personen gibt es die Möglichkeit, sich in der Muttersprache zum sogenannten „Wein-Akademiker“ ausbilden zu lassen.
Der deutschsprachige Bereich läuft in der Hauptsache über die Weinakademie Rust in Österreich, aber die Ausbildung kann an mehreren Ausbildungsstellen in Deutschland absolviert werden.
Ich habe mich nun auch entschieden, diesen Weg zu gehen.
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Weine fotografieren

Donnerstag, 06. August 2009 von Torsten Schneider

Heute geht es mal ein wenig um den Arbeitsalltag eines Weinhändlers, der überwiegend im Internet aktiv ist.

Um seinen Kunden die Weine ansprechend zu präsentieren, müssen möglichst alle Weine fotografiert werden.
Häufig stellen Winzer oder Großhändler Aufnahmen zur Verfügung, doch diese sind leider nicht immer zu gebrauchen, weil die Bilder nicht selten einige Qualitätsstandards außer Acht lassen.
Ist dies der Fall, muss man entweder selbst zur Kamera greifen, was auch nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt, oder man beauftragt eine Agentur, die sich auf Werbefotos bzw. Produktfotos spezialisiert hat.

Die Produktfotografie ist ein wichtiges Thema für alle Onlinehändler, denn die angebotenen Waren sollen ins bestmögliche Licht gerückt werden.
Bei Fotografien von Weinflaschen kommt es besonders auf die Lesbarkeit des Etiketts an, auf Grund der recht kleingedruckten Schrift eine heikle Aufgabe.
Wichtige Punkte sind auch die Belichtung und der Winkel, aus dem die Flaschen aufgenommen wird, um unvorteilhafte Schatten und Spiegelungen zu vermeiden, die auf dem Produktfoto für Irritationen sorgen könnten.

Natürlich liegt es immer auch im Auge des Betrachters, ob ein Foto für gelungen gehalten wird, doch einige grundsätzliche Einstellungen tragen dazu bei, dass gute und aussagekräftige Produktfotos entstehen.

Auch mit diesen Dingen muss sich ein Weinhändler in seinem Arbeitsalltag beschäftigen!

Hobbywinzer und das Recht

Dienstag, 16. Juni 2009 von Torsten Schneider

Wer sich mit dem Gedanken trägt Wein anzubauen, der sollte sich vorher rechtlichen Rat einholen. Für hauptberufliche Winzer ist das schon ganz normal. Sie kennen in der Regel die komplizierten Gesetze den Wein betreffend, die von Deutschland und der EU verfasst wurden. Diese verlangen teilweise recht wenig nachvollziehbare Bedingungen von den Weinbauern.

Das betrifft vor allem die Angaben auf den Flaschen, die Bezeichnungen der Weine, Herkünfte, Pflanzenmittel und noch vieles mehr. Aber auch Hobbywinzer werden nicht von der Bürokratie verschont. Obwohl sie ihre Reben nur als Hobby pflegen und den Wein nur für sich machen, werden ihnen einige Bedingungen abverlangt. Dies geschehe nur zum Schutz der Bevölkerung und des Weines selbst. So die Aussagen der Verantwortlichen. Dabei schießen sie zum Teil jedoch über das Ziel hinaus.

Ein aktuelles Beispiel findet man in Taucha bei Leipzig. Dort hatte sich ein Schlossverein um 130 Quadratmeter Reben gekümmert. Ein rotes Tuch für die EU: Ein Hobbywinzer darf nur 1 Ar also 100 qm bewirtschaften. Die 30 qm zuviel mussten gerodet werden. Das waren rund 40 Pflanzen.

Interessant: Auf dem 1 Ar darf ein Hobbywinzer so viele Reben anbauen wie er möchte. Die 40 Reben könnten dort also theoretisch eingepflanzt werden.

Hinzu kommt, dass der abgefüllte Wein eines Hobbywinzers nur zum Eigenverbrauch ist. Die hauptberuflichen Winzer sollen keine Konkurrenz fürchten müssen. Dazu zählt auch, dass man den Wein nicht verschenken darf. Darum für alle die sich mit dem Gedanken tragen als Hobbywinzer tätig zu werden: vorher eine Rechtsberatung einholen, damit Ärger mit den Behörden vermieden wird.

Griechischer Wein

Dienstag, 02. Juni 2009 von Torsten Schneider

Deutschland und die USA sind die Hauptabnehmer für griechischen Wein. Dies besagt zumindest eine Studie der Hellastat (Griechische Gesellschaft für Statistik & Finanzinformationen).
Wo wird denn dieser Wein getrunken? Nur beim Griechen um die Ecke?
Beim Gang durch den Supermarkt ist mir trotz besonderer Aufmerksamkeit kein griechischer Wein untergekommen und auch in diversen Onlineshops bin ich nicht fündig geworden.
Und beim googeln stand Udo Jürgens ganz vorne in der Ergebnisliste. Nicht unbedingt verwunderlich, aber wenig hilfreich.
Tja, ich rätsele weiter!

Wieder bezahlbare Weine aus dem Bordeaux?

Samstag, 11. April 2009 von Torsten Schneider

Wie es scheint hat die Wirtschaftskrise auch Auswirkungen auf die Welt der Weine, was zur Zeit an den Preisen für den neuen Jahrgang aus dem Bordeaux deutlich wird. Waren die Preise in den letzten Jahren in unendliche Höhen geschnellt, ist dieser Trend nun wohl vorerst gestoppt. Bleibt noch abzuwarten wie die Winzer nun reagieren und welche Preise sie letztendlich verlangen, doch extreme Preise wie in den vergangenen Jahren sind nicht zu erwarten.

Kostenexplosion

Samstag, 14. Februar 2009 von Torsten Schneider

Eigentlich eine Schande, aber wohl nur schwierig zu ändern: Der durchschnittliche Preis, der für eine in Deutschland gekauften Liter Wein im Jahr 2008 bezahlt wurde, lag bei 2,49€ und damit um 11 Cent höher als im Jahr zuvor – eine wahre Kostenexplosion!
Für deutschen Wein gaben die Konsumenten durchschnittlich 2,67 € pro Liter aus. Also etwas mehr als für Produkte aus dem Ausland.
Nachzulesen sind dieser Angaben bei der ZMP.

Heimatliebe

Mittwoch, 11. Februar 2009 von Torsten Schneider

Wie die jüngsten Zahlen belegen, erfreuten sich deutsche Weine im Jahr 2008 einer größeren Beliebtheit als in den Jahren zuvor. Demnach war 2008 jede zweite in Deutschland erworbene Flasche Wein deutschen Ursprungs. Damit konnte ein Absatzplus von 4% erreicht werden, obwohl der Gesamtmarkt ansonsten mit einem Minus von 1,3% eher eine rückläufige Entwicklung verzeichnete.

Der Deutsche und der Wein

Donnerstag, 20. November 2008 von Torsten Schneider

Der Weinkonsum der Deutschen steigt zwar seit einigen Jahren an, doch die durchschnittliche Summe, die für einen Liter Wein ausgegeben wird, nicht. Vor allem wenn Frachtkosten und Verpackung von diesen drei Euro abgezogen werden, bleibt die durchschnittliche Summe, die ein Deutscher für einen Liter Wein zahlt, bedenklich gering.

Wein von den spanischen Urlaubsinseln

Samstag, 18. Oktober 2008 von Torsten Schneider

Wein aus Mallorca, Teneriffa oder Lanzarote kann man nicht nur im Urlaub genießen, sondern auch auf der heimischen Terrasse. Auf fast allen spanischen Inseln wird Weinbau betrieben, zwar meist nur in relativ kleinem Umfang, aber dennoch gelangen immer wieder Weine aus Gran Canaria & Co, also den Kanarischen Inseln, auf den deutschen Markt, wo sie schnell Liebhaber finden.
Die elende Schlepperei und das überhöhte Entgelt für Zusatzgepäck am Flughafen gehören folglich der Vergangenheit an, denn der Gang zum örtlichen Weinhändler oder der Besuch eines Onlineshops ist doch wesentlich einfacher.

Französischer Wein im Abwind?

Mittwoch, 20. August 2008 von Torsten Schneider

Nach einer neuen Studie befindet sich der französische Wein im Abwind. Das Forschungsstudio Crédoc fand heraus, dass der französische Wein sowohl in Frankreich selbst als auch im Ausland in den nächsten Jahren einen deutlichen Absatzrückgang erleben wird.
Zurückzuführen ist diese Flaute auf veränderte Lebensgewohnheiten der Franzosen selbst, die wie es scheint, seltener zum Wein greifen als noch vor einigen Jahren. Ein weiterer wichtiger Grund ist die Konkurrenz aus dem Ausland, denn immer mehr Weintrinker auf der ganzen Welt entdecken, dass es auch aus anderen Ländern hervorragende Tropfen gibt. Vor allem Weine aus Spanien, Australien und Amerika erfreuen sich auf dem internationalen Markt zunehmender Beliebtheit – auf Kosten der Franzosen.
Jetzt bleibt abzuwarten, wie die französischen Winzer auf diesen Trend reagieren.

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