Erweiterte Suche   Wein & Aromen Baukasten   Wein-Menu Berater   Wein zu besonderen Anlässen

Archiv des Tags ‘Weinprobe’



Das Weinglas

Donnerstag, 22. März 2012 von Torsten Schneider

So unterschiedlich die verschiedenen Weine sind, so unterschiedlich sollten auch die entsprechenden Weingläser sein. Denn die volle Aromatik kann ein Wein nur im passenden Weinglas entfalten. Ob Rotwein, Weißwein oder Schaumwein – auf die Glasform kommt es an.

Weinglas für Weißwein und RotweinDoch wodurch sind die passenden Weingläser zu erkennen? Was zeichnet sie aus und macht sie für die jeweilige Sorte Wein so geeignet?
Grundsätzlich wird für den Hausgebrauch zwischen drei Arten von Weinglas unterschieden, die natürlich noch viele weitere Abstufungen erfahren kann: Rotweinglas, Weißweinglas und Schaumweinglas.
Einige Punkte sollten aber alle Gläser gemein haben:
- Sie sollten farblos sein, damit die Farbe des Weines voll zur Geltung kommen und besser beurteilt werden kann.
- Sie sollten über einen längeren Stil verfügen, damit es beim Halten des Glases nicht zu Berührungen mit dem Kelch kommt, wodurch sich der Wein erwärmen würde.
- Sie sollten außerdem möglichst dünnwandig sein, damit die Temperatur ideal wahrgenommen werden kann, wodurch die Geschmacksknospen angeregt werden.

Die Größe des Glases hat Einfluss auf die Freisetzung der Aromen des Weines. Je größer die Oberfläche, desto intensiver ist der Kontakt zwischen Wein und Sauerstoff. Ältere Weine sollten daher tendenziell eher aus einem etwas größeren Glas getrunken werden, als junge, frische Weine. Einfluss auf die Aromenentfaltung hat auch die Glasform. Spitzenhersteller von Weingläsern haben die Glasform perfekt an die jeweilige Rebsorte angepasst, sodass diese im entsprechenden Glas besonders gut zur Geltung kommen kann. Daher gibt es inzwischen für fast jede Rebsorte ein passendes Weinglas.

In vielen deutschen Haushalten findet sich aber immer noch der gute alte Römer oder das Kristallglas mit Goldrand – zwei Glastypen, die für wirklichen Weingenuss absolut ungeeignet sind.
Wer wirklich Wert darauf legt, verschiedene Aromen aus einem Wein herauszuschmecken, der sollte sich von diesen alten Schätzchen trennen und ein paar Euro in neue Weingläser investieren. Wer nicht an einen Unterschied glaubt, wagt am besten ein einfaches Experiment: Eine ordentliche Flasche Wein öffnen und jeweils einen kleinen Schluck in einen Römer, in ein einfaches Wasserglas und in ein Weinglas einschenken. Jetzt riechen, schwenken, riechen und probieren – die Unterschiede treten überraschen deutlich hervor.

Eine Übersicht über verschiedene Glastypen finden Sie in unserer Übersicht „Welches Glas für welchen Wein“.

WSET: Die erste Verkostung, Teil 2: Aromatische Weine

Dienstag, 03. Mai 2011 von Torsten Schneider

Der Begriff “aromatische Weine” ist natürlich dehnbar, auch ein Riesling ist aromatisch, ein Chardonnay wohl nicht – aber wir haben ihn zur Abgrenzung des Blocks Traminer / Torrontes verwendet, weil diese Rebsorten (u.a.) noch einmal als besonders würzig-aromatisch hervortreten.
(weiterlesen …)

Weinprobe der besonderen Art

Samstag, 16. April 2011 von Torsten Schneider

Bei meinem heutigen Einkauf machte ich auch einen Abstecher in den örtlichen Schnäppchenmarkt. Hin und wieder gibt es dort ganz nützliche Dinge, sodass ich in unregelmäßigen Abständen einfach mal durch die Gänge schlendere und auch das eine oder andere finde, was dann im Einkaufswagen landet.
Bei meinem heutigen Besuch habe ich im Schnäppchenmarkt jedoch etwas gesehen, was mir als bekennender Weinliebhaber äußerst merkwürdig vorkam. Es hatte den Anschein, als ob kürzlich eine Lieferung Wein eingetroffen wäre, zumindest nahmen mehrere Europaletten mit draufgestapelten Weinkartons einen nicht unerheblichen Teil der Verkaufsfläche ein, was mir bei vorherigen Besuchen in diesem Geschäft noch nie aufgefallen war. Interessiert schaute ich mir das Angebot etwas näher an, man weiß ja nie, ob nicht unverhofft ein edles Tröpfchen darunter sein könnte.
Bei näherer Betrachtung des Weinsortiments fiel dann auf, dass eine gezielte Auswahl des Weinangebots oder gar eine Ordnung dessen nicht zu erkennen war. Rotwein, Weißwein und Schaumwein standen wahllos nebeneinander. Auch Regionen und Weingüter waren bunt gemischt. Zwischendrin steckten Schilder mit Angaben wie „Weißburgunder lieblich“, „Riesling trocken“ – sonst nichts weiter. Die Preise reichten bis max. 2,99€.
Typisch Schnäppchenmarkt eben.
Doch nachdem ich mich durch die Paletten gekämpft hatte, entdeckte ich etwas Kurioses, einen Weinprobierstand der besonderen Art. Es handelte sich um einen Stehtisch, auf dem eine größere Anzahl Flaschen und ein Stapel Pappbecher stand. Dazu der Hinweis „Bitte probieren Sie“. Schließlich soll man die Weine doch verkosten, bevor man sich zum Kauf entschließt. Ob jedoch brühwarmer Weißburgunder aus dem Pappbecher wirklich irgendwem mundet? Vielleicht war ja deshalb die Anzahl der Weinkartons noch so groß. Der Andrang am Probierstand hielt sich in Grenzen. Während meines Aufenthaltes im Schnäppchenmarkt hat sich dort zumindest kein Kunde hingewagt.

WSET: Die Sache mit der Ungeduld

Freitag, 15. April 2011 von Torsten Schneider

Als die Unterlagen zum WSET Intermediate Kurs hier eintrafen, habe ich mich mir die natürlich gleich die im Kursbuch erwähnten “Specifications” des WSET angesehen, die online zu finden sind, um zu schauen, welche Weine im Kurs zu verkosten sind.
Dabei sind dort allerdings, wie bereits erwähnt, keine einzelnen Weine genannt, sondern eher Typen, Regionen, Sorten, die man verkosten sollte. Und anhand dieser Spezifikationen habe ich mir dann eine Liste der Weine zusammengestellt, die ich verkosten möchte, alles in allem noch einmal um “Übungsweine”, die ich vor den eigentlichen Verkostungsblöcken nach und nach verkoste, erweitert und bin am Ende so bei einer Liste von Weinen gelandet, die die Anzahl der in den WSET Specifications genannten ca. verdreifacht. Aber mehr zu verkosten kann ja nie schaden – ganz davon abgesehen, dass es bei vielen Weinen auch noch ein Genuss ist – wenn auch nicht bei allen ;-)
(weiterlesen …)

WSET: Die erste Verkostung, Teil 1: Sauvignon Blanc

Samstag, 09. April 2011 von Torsten Schneider

Die verkosteten Sauvignon BlancsMit Terminen ist das so eine Sache, meistens klappt dann doch nicht alles, wie geplant, vor allem dann, wenn es sich um eine “lockere” Runde und nicht um einen verpflichtenden oder regelmäßig wiederkehrenden fixen Termin handelt.
So auch bei uns mit den Verkostungen, die ich im Rahmen meines WSET Kurses machen möchte.
Aber mit der ersten Verkostung hat es dann dennoch geklappt, für die Zweite steht der Termin immer noch nicht – was soll’s, ich wollte mir ja ohnehin Zeit lassen und so bleibt mehr Zeit zum Lesen und zum Vorverkosten – ein paar thematisch passende Weine verkosten meine Frau und ich abendlich im Rahmen der Vorbereitung auf die jeweiligen Verkostungen und Themen ohnehin einzeln.
Aber zumindest die Verkostungen im Rahmen des Level 2 möchte ich aus Unterhaltungsgründen im kleinen Kreis abhalten, weswegen Terminabsprachen notwendig sind.
Zu einer Verkostung hat es jetzt ja auch schon gereicht, eigentlich waren es sogar zwei, weil wir an diesem Abend zunächst Sauvignon Blancs und dann nach einer kurzen Pause noch aromatische Rebsorten (Traminer & Torrontes) verkostet haben – genau hier kam es natürlich schon zum ersten Fehler, aber dazu im zweiten Teil dieses Artikels mehr.
(weiterlesen …)

Die Weinverkostungen für die WSET-Ausbildung

Mittwoch, 23. März 2011 von Torsten Schneider

So, der erste Schritt auf dem Weg zum Weinakademiker, wie hier berichtet, ist gemacht ;-)
Ich habe mir eine Verkostungsliste zusammengestellt, an Hand derer ich die zur Prüfung von der WSET empfohlenen Weine verkosten werde.
Die WSET gibt dabei keine festen Weine vor, sondern nennt vielmehr Weintypen, Weinregionen, Rebsorten etc. nach denen die Weine ausgewählt werden sollen – um die Themen des Kurses für den Level 2 abzudecken – wobei auch einige Weintypen dabei sind, die in den Kursunterlagen dieser Stufe eine untergeordnete Rolle spielen.
(weiterlesen …)

Zwei Vertreter des Weinhandel Weisbrod & Bath in der Jury bei der Traminer-Challenge 2010 von FAFGA & Tiroler Sommelierverein

Montag, 06. September 2010 von Torsten Schneider

In Zusammenarbeit mit der FAFGA 10 (Messe Innsbruck), dem Tiroler Sommelierverein, der Weinkellerei Meraner und der La Dottoressa Weinhandel- und Genuss GmbH wird der Traminer-Challenge 2010 durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine dreiteilige Traminerverkostung in der Steiermark, in Südtirol und in Tirol.
Begonnen hat der Traminer-Challenge am 23. August 2010 auf dem Weingut Winkler-Hermaden in der Steiermark, wo wir mit zwei Vertretern unseres Weinhandels in der Jury saßen.
Heute, am 6. September wird in der Kellerei Tramin in Südtirol die zweite Verkostung vorgenommen, ehe am 13. September 2010 das Finale in Innsbruck steigt.
(weiterlesen …)

Weinvergleich

Mittwoch, 02. September 2009 von Torsten Schneider

Mal wieder ein Vergleich von Weinen aus dem Discounter mit Weinen vom Fachhändler gegeben.
Dieses Mal wurde der Test vom NDR-Magazin “Markt im Dritten” durchgeführt. Getestet wurden jeweils ein Chianti und ein Riesling von der Mosel.
Bei der Blindverkostung kamen beide Discounterweine schlechter weg als die edlen Tropfen vom Fachhändler, die Analyse im Labor ergab allerdings keine gravierenden Unterschiede.

Trinkbar sind alle vier Weine, doch einen wirklichen Genuss stellten die beiden Tropfen aus dem Supermarkt nicht dar.
Fazit: Lieber 1-2€ mehr investieren und dafür einen guten Wein mit nach Hause nehmen!

Wer Interesse an diesem Weinvergleich hat, kann sich die Weiderholung der Sendung am 03.September um 6:00 Uhr im NDR-Fernsehen anschauen.

Wein am Rhein

Dienstag, 30. Juni 2009 von Torsten Schneider

Am ersten Juliwochenende steigt in Nierstein in Rheinhessen die Veranstaltung „Wein am Rhein“.
Am 4.+5. Juli werden die Besucher von Nierstein mit Wein, Sekt und Secco aus Rheinhessen verwöhnt und können außerdem das ein oder andere regionale Schmankerl probieren.
Außerdem gibt es ein buntes Unterhaltungsprogramm mit Musik, Schifferstechen etc.
Noch nichts vor am Wochenende? Dann auf nach Nierstein!

Grüner Veltliner – Eine Erfolgsbilanz

Donnerstag, 16. August 2007 von Torsten Schneider

Der Grüne Veltliner einst ein einfacher Heurigenwein hat sich inzwischen zu einem international beachteten Wein gemausert. Doch wer hätte vor wenigen Jahren an diese Erfolgsstory geglaubt?
Die Grüne Veltliner-Rebe war einst bei vielen Winzern Österreichs so beliebt, da sie viele Trauben trug und so wahre Massenernten zuließ. Das Ergebnis war ein Anteil von rund 35% an der Gesamtrebfläche und zumeist sehr einfache Weine, aber kein Hochgenuss. In dieser Zeit war der Grüne Veltliner der typische Heurigenwein in Österreich – schlicht, frisch und jung zu trinken.
Einige Winzer schwammen nicht mit dem Strom und glaubten, aus Grünem Veltliner auch anderes keltern zu können als einfache Heurigenweine. Sie selektierten Rebstöcke, senkten den Ertrag und widmeten auch dem Ausbau ihre ganze Aufmerksamkeit. Ergebnis waren Veltliner von beachtlicher Qualität. Je nach Jahrgang und den damit verbundenen witterungsbedingten Besonderheiten kamen sehr leichte Weine mit einem sehr niedrigen Alkoholgehalt von unter 10% heraus oder wahre „Bomben“ mit einem Alkoholgehalt jenseits der 15%. Die Folge war internationale Anerkennung!
Etwa Ende der 1980er Jahre gewann der Grüne Veltliner immer mehr Freunde unter den österreichischen Winzern, die den Pionieren auf diesem Gebiet nachzueifern begannen. Inzwischen hat sich der Veltliner auch über die Grenzen Österreichs hinaus einen Namen gemacht und darf auch den Weinkarten internationaler, vor allem amerikanischer, Szenebars und Spitzenrestaurants nicht mehr fehlen. Einige österreichische Sommeliers haben den Weg für den Veltliner in New York und andern Orts geebnet – mit Erfolg!
Heute sind sowohl der Wein als auch das Pflanzgut ein wahrer Exportschlager. Neben einigen osteuropäischen Ländern, in denen die Sorte schon seit längerem kultiviert wird, beginnen nun auch Winzer in Deutschland (Rheinhessen und Rheingau) und Winzer in den USA (Long Island) mit dem Anbau des Grünen Veltliner.
Diese Erfolgsstory ist der Anlass für eine Veltlinerprobe (Blindverkostung) am kommenden Samstag. Es treten sechs Österreicher gegeneinander an, jeweils zwei Weine von einem Weingut, jeweils ein Veltliner aus dem gehobenen Preissegment und ein Veltliner aus der unteren Preisklasse. Dabei sind Markus Huber, das Weingut Jurtschitsch und Julius Klein.

RSS Feed des Wein Blogs abonnierenPS-Wein bei Twitter folgen

Wein in unserem Online Shop

ps-wein.de Vorteile
  • sicherer Shop mit SSL-Verschlüsselung
  • nur 5 € Versandkosten
  • ab 75 € versandkostenfrei
  • große Auswahl
  • kompetenter Service
  • Wein auf Rechnung bestellen
  • und viele weitere sichere
    Zahlungsmöglichkeiten:
Wein auf Rechnung kaufen
PayPal-Logo “Sicher zahlen“
Click and Buy

Kategorien

Letzte Beiträge

Empfehlenswerte Seiten


Wein in unserem Online Shop

Schlagwörter

Blogroll

Weitere Seiten

Mit unseren kostenlosen Reiseführern entführen wir Sie auf vielfältige Weinreisen durch die schönsten Regionen der Wein-Welt

Unser Sortiment an Wein finden Sie unserem Wein Weinversand

Und hier gehts zur Startseite unseres Wein Blog

In unserer Rubrik Wein-Info finden Sie Informationen rund um Winzer aus Europa & Übersee, Weinbauländer und -regionen, Rebsorten, Weinsorten, ein Weinlexikon, Infos zum Thema Feinkost und mehr.

blogoscoop

Sonstiges

Archive

Meta