Als die Unterlagen zum WSET Intermediate Kurs hier eintrafen, habe ich mich mir die natürlich gleich die im Kursbuch erwähnten “Specifications” des WSET angesehen, die online zu finden sind, um zu schauen, welche Weine im Kurs zu verkosten sind.
Dabei sind dort allerdings, wie bereits erwähnt, keine einzelnen Weine genannt, sondern eher Typen, Regionen, Sorten, die man verkosten sollte. Und anhand dieser Spezifikationen habe ich mir dann eine Liste der Weine zusammengestellt, die ich verkosten möchte, alles in allem noch einmal um “Übungsweine”, die ich vor den eigentlichen Verkostungsblöcken nach und nach verkoste, erweitert und bin am Ende so bei einer Liste von Weinen gelandet, die die Anzahl der in den WSET Specifications genannten ca. verdreifacht. Aber mehr zu verkosten kann ja nie schaden – ganz davon abgesehen, dass es bei vielen Weinen auch noch ein Genuss ist – wenn auch nicht bei allen ![]()
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Mit Terminen ist das so eine Sache, meistens klappt dann doch nicht alles, wie geplant, vor allem dann, wenn es sich um eine “lockere” Runde und nicht um einen verpflichtenden oder regelmäßig wiederkehrenden fixen Termin handelt.
So auch bei uns mit den Verkostungen, die ich im Rahmen meines WSET Kurses machen möchte.
Aber mit der ersten Verkostung hat es dann dennoch geklappt, für die Zweite steht der Termin immer noch nicht – was soll’s, ich wollte mir ja ohnehin Zeit lassen und so bleibt mehr Zeit zum Lesen und zum Vorverkosten – ein paar thematisch passende Weine verkosten meine Frau und ich abendlich im Rahmen der Vorbereitung auf die jeweiligen Verkostungen und Themen ohnehin einzeln.
Aber zumindest die Verkostungen im Rahmen des Level 2 möchte ich aus Unterhaltungsgründen im kleinen Kreis abhalten, weswegen Terminabsprachen notwendig sind.
Zu einer Verkostung hat es jetzt ja auch schon gereicht, eigentlich waren es sogar zwei, weil wir an diesem Abend zunächst Sauvignon Blancs und dann nach einer kurzen Pause noch aromatische Rebsorten (Traminer & Torrontes) verkostet haben – genau hier kam es natürlich schon zum ersten Fehler, aber dazu im zweiten Teil dieses Artikels mehr.
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So, der erste Schritt auf dem Weg zum Weinakademiker, wie hier berichtet, ist gemacht ![]()
Ich habe mir eine Verkostungsliste zusammengestellt, an Hand derer ich die zur Prüfung von der WSET empfohlenen Weine verkosten werde.
Die WSET gibt dabei keine festen Weine vor, sondern nennt vielmehr Weintypen, Weinregionen, Rebsorten etc. nach denen die Weine ausgewählt werden sollen – um die Themen des Kurses für den Level 2 abzudecken – wobei auch einige Weintypen dabei sind, die in den Kursunterlagen dieser Stufe eine untergeordnete Rolle spielen.
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Wo wird in Italien welcher Wein erzeugt? Wer ist der beste Winzer? Und was zeichnet eigentlichd ie Toskana aus?
Das bekannte Magazin “Der Feinschmecker” hat einen neuen Leitfaden zum Thema italienischer Wein herausgegeben, in dem die Weinregionen Italiens und die besten Winzer des Landes vorgestellt werden. Zu diesen Informationen gesellen sich Weintests, zum Beispiel zum Thema Rotweine aus Apulien.
Für alle Italien-Fans sind die enthaltenen Übernachtungstipps für den nächsten Urlaub sicherlich von Nutzen und auch die Händleradressen, bei denen die vorgestellten Weine zu haben sind, sind sicherlich recht praktisch.
Das Heft mit dem Titel “Wein aus Italien” ist am 16. September erschienen und kostet 9,95€.
Deutschlands nördlichstes Bundesland ist jetzt offiziell ein Weinbauland. Was seltsam klingt ist in der Nähe von Plön Wirklichkeit geworden. Im Ort Grebin, unweit von Plön in Schleswig-Holstein, wurden die ersten Reben für den professionellen Weinbau gesetzt.
2010/11 soll der erste Weißwein aus Schleswig-Holstein auf den Markt kommen.
Da sich die Klimazonen immer weiter verschieben, ist dieses Ansinnen keine bloße Spielerei, sondern durchaus ein Experiment mit Zukunft.
Immer wieder ist davon zu hören und zu lesen, dass wir einen Klimawandel erleben, der dazu führen wird, dass sich die heute existierenden Klimazonen verschieben werden. Wer einmal einen Blick vor die Haustür wirft, findet schnell die ersten Anzeichen für diese Veränderung, denn in vielen Vorgärten und auf Balkonen können inzwischen Oleander und andere Pflanzen überwintern, ohne Schäden davonzutragen.
Auch im Weinbau ist die Veränderung des Klimas zu erkennen, so rücken die Rebstöcke unaufhaltsam nach Norden vor. Seit einiger Zeit sind Pläne bekannt geworden, dass im nordrheinwestfälischen Städtchen Höxter an der Weser Reben kultiviert werden sollen. Zunächst ist für den Weinberg eine Fläche von einem Hektar vorgesehen, doch wenn das Experiment, das im Frühjahr 2009 starten soll, Erfolg hat, wird es sicherlich nicht lange bei dem einen Hektar bleiben.
Auf den ersten Blick hört sich die Kombination von Wein und Tagebau merkwürdig an, denkt man doch beim schwer arbeitenden Tagebauer eher an einen Menschen, der nach Feierabend lieber ein kühles Bier genießt als einen schweren Rotwein.
Im südlichen Brandenburg ist in diesem Jahr aber der erste Wein erschienen, dessen Reben in einem ehemaligen Tagebau kultiviert werden; in Deutschlands jüngstem Anbaugebiet – Spree-Neiße. Auf der rekultivierten Fläche des Braunkohletagebaus Welzow-Süd in der Lausitz stehen 200 Rebstöcke, die die Trauben für den „Brandenburger Landwein“ liefern. Angebaut werden die drei Sorten Rondo, Ortega und Merzling.
Auf den ersten Blick mag sich das seltsam anhören, denkt man doch gewöhnlich, dass in der deutschen Hauptstadt lediglich Wein konsumiert, aber sicher nicht erzeugt wird. Doch da liegt man falsch, denn Berlin ist ein historisches Weinbaugebiet, in dem schon im Mittelalter Wein gekeltert wurde – große Berühmtheit erlangten die Tropfen aus dieser Region allerdings nie. 1970 wurde diese Weinbautradition wieder entdeckt und in Kreuzberg wurden erneut Reben kultiviert. Noch heute wächst am Kreuzberg in Berlin der „Kreuz Neroberger“. Inzwischen hat sich der Weinbau über verschiedene Stadtteile ausgeweitet, so stehen heute zum Beispiel Reben in der Nordkurve im Stadion Wilmersdorf. Hier wird seit Mitte der 1980er Jahre die „Wilmersdorfer Rheingauperle“ erzeugt.
Es werden zwar eher geringe Mengen produziert, aber immerhin, Berlin ist wirklich eine Weinstadt.
Bereits die Überschrift dieses Beitrags wird den ein oder anderen stutzig gemacht haben – Wein aus Tansania? Wo liegt Tansania überhaupt und was für Wein gibt es dort?
Die erste Frage ist leicht beantwortet: Tansania liegt in Ostafrika, am Indischen Ozean. Nachbarländer von Tansania sind Kenia, Uganda, Ruanda, Burundi, Kongo, Sambia, Malawi und Mosambik.
Seit einiger Zeit wird in diesem afrikanischen Staat Wein kultiviert. Ende der 1990er Jahre betrug die Rebfläche ca. 3000 Hektar.
Rebsorten, die in Tansania kultiviert werden sind unter anderem Sirah, Marzemino, Aglianico und Teroldego.
Exportiert wird bisher kaum, der Großteil der Produktion geht in die Touristenregionen des Landes.
Heute möchte ich mal einen Blick auf etwas ungewöhnliche Weinbaugebiete werfen.
Das eine in Paris, das andere am Wörthersee.
Zuerst wende ich den Blick nach Frankreich, der großen Weinbaunation. Im 18.Jahrhundert stellte Paris mit einer Rebfläche von über 40000 Hektar das größte Weinbaugebiet unseres Nachbarlandes dar. Doch nach und nach verschwanden die Reben fast vollständig aus der Hauptstadt. Doch seit einiger Zeit erlebt der Weinbau in Paris eine Art Renaissance. Ein Mini-Weinberg, der zum naturgeschichtlichen Museum gehört existiert ebenso wie ein ausgedehnter Weinberg mit knapp 8000 Chardonnay-Rebstöcken bei Suresnes.
Jetzt soll sogar eine Karte, in der die Pariser Weinberge verzeichnet sind, herausgegeben werden. Mehr zu den Pariser Weinbauambitionen gibt es hier.
Von Frankreich geht es nach Österreich. Dort ist der Weinbau ja ebenfalls sehr verbreitet, allerdings eher auf die östlichen Bundesländer beschränkt. Doch Kärnten möchte jetzt auch mitmischen. Im Jahr 2003 wurden in Klagenfurt am Ufer des Wörthersees gut 2600 Reben gepflanzt. Am 8. Oktober diesen Jahres ist es dann endlich soweit, der große Tag der Junngfernlese ist gekommen. Gerechnet wird mit einem Ertrag von 2500 bis 2800 Flaschen. Na dann Prost!
Wer sich genauer über den Klagenfurter Wein informieren möchte, kann das hier tun.