Spargel hat spätestens seit dem Wochenende Hochkonjunktur. Überall auf den deutschen Feldern schießt der Spargel in die Höhe bzw. wird am in die Höhe schießen gehindert, indem er gestochen wird.
Leider ist die Spargelsaison nur kurz, für viele sogar zu kurz. Damit es in der Küche nicht langweilig wird, gibt es bei uns im Blog bis zum Sonntag jeden Tag ein neues Spargelrezept, damit die Spargelsaison auch voll ausgekostet werden kann.
Also, wer an Christi Himmelfahrt nicht mit Bollerwagen oder Fahrrad unterwegs ist, dem sei ein Ausflug in die Küche empfohlen, am Besten ausgerüstet mit einem unserer Spargelgerichte!
Übrigens, zum deutschen Edelgemüse passt hervorragend ein leichter Weißwein, z.B. Weißburgunder, Riesling, Grauburgunder oder Silvaner.
Die Rheingauer-Rieslingroute wurde im Jahr 1973 eröffnet und führt im Zickzack-Kurs von einem Weinbauort zum nächsten, sodass sie auf eine Länge von rund 70 Kilometern kommt.
Ausgangspunkt ist das östlich von Wiesbaden gelegene Wicker, das auch als „Tor zum Rheingau“ bezeichnet wird. Von dort geht es über Hochheim vorbei am Schloss Biebrich nach Kiedrich, wo das Kloster Eberbach steht. Von dort geht es dann weiter über Schloss Johannisberg durch die Orte Geisenheim und Rüdesheim über Lorch zum Endpunkt der Rheingauer-Rieslingroute Lorchhausen.
In den genannten Orten gibt es nicht nur hervorragenden Wein, sondern auch jede Menge Sehenswürdigkeiten, für die man bei einem Besuch der Rieslingroute auf jeden Fall Zeit einplanen sollte. Natürlich sollte auch Zeit für die ein oder andere Weinprobe bleiben, schließlich befindet man sich auf einer Weinstraße!
Die Route ist gut beschildert. Ein weißer Kelch auf grünem Hintergrund markiert den Weg. Informationen und Karten bekommen Sie bei den Städtischen Verkehrsämtern bzw. Tourismusbüros sowie bei der Gesellschaft für Rheingauer Weinkultur.
Informatives rund um die Rheingauer-Rieslingroute gibt es außerdem hier
und hier.
Nachdem sich die anteile des Rotweins an den in Deustchland bepfanazten Rebflächen deutlich erhöht hatte und heute bei 55% liegt, scheint sich dieser Trend nun langsam wieder zu Gunsten des Weißweins umzukehren.
Wieder mehr Winzer greifen zu heimischen und für ihre Regionen typischen Weißweinsorten, an statt sich mehr und mehr auf die internationalen Rotweinsortenzu konzentrieren.
Meiner Meinung nach ein schöner Trend, der wieder zu einer größeren Vielfalt beitragen könnte.
Auch dies wurde am Rande der Intervitis bekannt.
Ich kann mich immer noch nicht zwischen alter und neuer Rechtschreibung entscheiden…..aber ich denke, ich werde doch lieber bei der alten bleiben…, also nun ein Wein-Tip und kein Wein-Tipp:
dieses Mal geht es um das Thema Wein und Käse:
oftmals wird empfohlen, zu Käse solle man Rotwein trinken.
Ist das aber wirklich so? Ist Rotwein der ideale Käse-Begleiter?
Die Antwort ist Ja und Nein zugleich.
So einfach ist es nämlich nicht, “Wein und Käse” ist ein kompliziertes Thema. Deshalb hier ein kleiner Leitfaden (und damit ein außergewöhnlich langer Blog-Artikel):
alter, gereifter Käse:
z.B.: PARMIGIANO REGGIANO
hierzu passt wirklich der alte Satz: Rotwein zu Käse. Allerdings sollte es in diesem Fall auch ein älterer, kräftiger Rotwein sein.
Edelschimmel-Käse:
z.B.:STILTON, GORGONZOLA, BLEU D` AUVERGNE
Gleich und gleich gesellt sich gern. Zu Roquefort, Stilton etc. passt am besten ein Edelsüßer Wein, wie z.B. ein Sauternes oder eine Trockenbeerenauslese aus Österreich
Hartkäse:
z.B.:COMTÉ, EMMENTALER
für lang gereifte, ältere Hartkäse gilt das oben gesagte, ansonsten passen hierzu kräftige Weißweine, z.B. aus Sancerre oder auch ein trockener deutscher Rosé.
Ziegenkäse:
z.B.: BANON, TOMME DE CHÈVRE
Hierzu sollte man einen fruchtbetonten Weißwein servieren. Z.b einen traditionell ausgebauten Grauburgunder oder einen Sauvignon aus dem Friaul. Ein Sancerre eignet sich sicherlich auch recht gut.
Halbfeste Schnittkäse:
z.B.: MORBIER
einer der Fälle, in denen durchaus ein Rotwein passt. Dann allerdings ein sehr leichter Rotwein. Ansonsten werden diese Käse ideal duch sehr trockene Weiß -oder Roséweine ergänzt.
Weichkäse mit Außenschimmel:
z.B.:CAMEMBERT, BRIE DE MEAUX
Leichte bis mittelkräftige Rotweine eignen sich hier am besten. Allerdings muß man dabei sehr gut aufpassen, daß Wein und Käse nicht in Komkurrenz zu einander treten, sondern sich ergänzen.
Weichkäse mit gewaschener Rinde:
z.B.: SOUMAITRAIN, MUNSTER
Gewürztraminer sind der ideale Begleiter für diese Käsesorten.
Frischkäse:
z.B.:TOMA, ROBIOLA
Hier bieten sich leichte, trockene Weißweine an.
Nebenbei aus noch ein Käse-Tip:
Auch im Internet kann man gute Käse bestellen, bei einem der wohl besten Käseläden Deutschlands dem Tölzer Kasladen.