Auf den ersten Blick hört sich die Kombination von Wein und Tagebau merkwürdig an, denkt man doch beim schwer arbeitenden Tagebauer eher an einen Menschen, der nach Feierabend lieber ein kühles Bier genießt als einen schweren Rotwein.
Im südlichen Brandenburg ist in diesem Jahr aber der erste Wein erschienen, dessen Reben in einem ehemaligen Tagebau kultiviert werden; in Deutschlands jüngstem Anbaugebiet – Spree-Neiße. Auf der rekultivierten Fläche des Braunkohletagebaus Welzow-Süd in der Lausitz stehen 200 Rebstöcke, die die Trauben für den „Brandenburger Landwein“ liefern. Angebaut werden die drei Sorten Rondo, Ortega und Merzling.
Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
« Wein von den spanischen Urlaubsinseln – Wein als Schutzschild der Leber? »
Noch keine Kommentare