Kaffee - Infos zur Geschichte des Kaffeeanbaus in aller Welt

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Kaffee und Kaffeeanbau

Informationen über Kaffee und Kaffeeanbau

Die Wiege des Kaffees steht im Hochland Äthiopiens. Unwahrscheinlich ist jedoch, daß man dort vor Jahrhunderten bereits die Bohnen auf irgendeine Art weiterverarbeitete bzw. als Getränk kannte. Dies ist erst ab dem 9. Jahrhundert nachgewiesen, auch wenn es sich dabei noch nicht um die heute bekannte Art der Zubereitung gehandelt haben dürfte.
Erst viel später wurde sowohl die Zubereitung eines Getränkes mit zerstoßenen und getrockneten Bohnen bekannt, ebenso wie die belebende Wirkung des Getränkes.
Regelrechte Plantagen, die vom wild wachsenden kaffee unabhängig machen sollten, sind erst im 11. Jahrhundert in Arabien nachweisbar, dort dann auch die Art der Zubereitung, die wir heute noch in entsprechend verfeinerter Art kennen.
Die ersten Kaffeehäuser entstanden dann im 15. Jahrhundert im arabischen Raum, Anfang des 16. Jahrhunderts dann war der Kaffee durch deren Expansionspolitik fest in Hand der Türken. Kaffeehäuser breiteten sich im gesamten Osmanischen Reich bis in den Süden Europas aus.
Dies blieb natürlich auf Dauer auch dem Westen nicht verborgen, Reisende brachten die Kunde dieses belebenden Trankes, erste Aufzeichnungen datieren um 1582.
Über 60 Jahre ging die Geschichte dann ihren Weg, der Kaffee verbreitete sich allmählich in Europa, erst über einzelne Reisende, dann natürlich als lebhafter Handel, schließlich eröffnete das erste Kaffeehaus in Venedig, es folgten Jahre später unter anderem englische Städte, 1672 dann Paris, 1673 das erste in Deutschland (Bremen) und 4 Jahre später auch Hamburg, die man ja beide heute noch mit Kaffee in Verbindung bringt, 1683 dann Wien, dem man als Laie doch eher die längste Tradition zugerechnet hätte.
Die sich ständig erhöhende Nachfrage ließ überall, speziell in Süd- und Lateinamerika neue Plantagen entstehen, nicht selten auch von Europäern initiiert.
Die weitere Geschichte des Kaffees ist gekennzeichnet von den üblichen Hochs und Tiefs solcher Genußmittel. Über Verbote und deren Umgehung, von Verteufelung bis Wundermedizin, vom Einsatz als politisches Druckmittel bis zum Goldesel für diverse Staatssäckel - der Kaffee hat auf seinem Weg zum Volksgetränk alles mitgemacht.
Heute ist er aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, egal ob als Filterkaffee oder aus dem Kaffeevollautomat und es gibt natürlich die üblichen Varianten vom echten hochwertigen Genußmittel für die Genießer dieser Welt bis zum günstigen Allerweltsgetränk. Kaffee war endgültig zum Volksgetränk geworden, dass viele Genießer gerne mehrfach täglich trinken. Der wohlhabende Bürger genoss ihn morgens und nachmittags. Von den ärmeren Schichten wurde Kaffee als eine Art Universalmahlzeit genutzt. Den ganzen Tag über stand das Kaffeegetränk zumeist in Form von Kaffeesuppe mit Brotbrocken auf dem Herd. Das hatte allerdings weniger mit Genusssucht zu tun, sondern eher damit, dass Industrialisierung und Verarmung breiter Bevölkerungsschichten die Zubereitung von vollständigen und nahrhaften Mahlzeiten nicht zuließ und Kaffee immerhin munter machte und die Hungergefühle dämpfte. Eine Streckung des teuren Kaffees mit Surrogaten wie z.B. Zichorie war durchaus üblich. 1898 - Die Kaffeesorte Robusta wurde im großen Kongobogen in Afrika entdeckt. Heute liefert diese Kaffeesorte rund 30% der Weltproduktion. 

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