Gin

Gin, eine Spirituose im Höhenflug und langer Tradition. Die Ursprünge des Gins sind nicht zu 100% nachzuvollziehen. Bereits um 1000 n. Chr. Wurde in Italien mit Alkohol und Wachholder experimentiert, im 17. Jahrhundert ist eine Tinktur aus Alkohol und Wachholder zur Linderung von Magenbeschwerden bekannt. Welche der Varianten nun die Urversion des heutigen Gins ist, kann nicht mehr abschließend geklärt werden. Sicher ist jedoch, dass die Spirituose unter der Bezeichnung Genever (Jenever oder auch [...weiterlesen...]

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Gin – nur ein Wachholderschnaps?

Gin, eine Spirituose im Höhenflug und langer Tradition. Die Ursprünge des Gins sind nicht zu 100% nachzuvollziehen. Bereits um 1000 n. Chr. Wurde in Italien mit Alkohol und Wachholder experimentiert, im 17. Jahrhundert ist eine Tinktur aus Alkohol und Wachholder zur Linderung von Magenbeschwerden bekannt. Welche der Varianten nun die Urversion des heutigen Gins ist, kann nicht mehr abschließend geklärt werden. Sicher ist jedoch, dass die Spirituose unter der Bezeichnung Genever (Jenever oder auch Genièvre) auf die Britischen Inseln gelangte, wo er dann im Laufe des 17. Jahrhunderts zum Gin wurde.
Mit den sinkenden Getreidepreise im 18. Jahrhundert explodierte die Gin-Produktion förmlich. Der Konsum nahm so stark zu, dass die englische Regierung einschreiten musste. Das private Brennen wurde verborten, der Verkauf der Spirituose war nur noch an Gasstätten und Händler erlaubt, die wiederum eine Lizenz zum Ausschank bzw. Weiterverkauft benötigten. Im 19. Jahrhundert war das Getränk in England sogar zeitweilig verboten. Erst in den späten 1990er Jahren legte der Gin ganz allmählich sein Schattendasein ab und trat nach und nach wieder ins Rampenlicht. Seit spätestens 2010 ist der Aufschwung vollkommen und Gin ist wieder ein sehr gefragtes Getränk.

Gin- die Sorten

London Dry Gin ist vielen Genießern ein Begriff. Doch wussten Sie, dass es längst nicht nur diese eine Sorte der beliebten Spirituose gibt?

  • Genever: Der Ursprung des Gins stammt aus den Niederlanden und Belgien, darf inzwischen aber auch in einigen Regionen Frankreichs sowie in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen hergestellt werden. Der typische Genever schmeckt süßlich und aromatisch.
  • London Gin: Die wohl bekannteste Variante, die nicht in London destilliert wird, sondern deren Name sich auf eine Art Reinheitsgebot bezieht. Enthält der Gin keinerlei Zucker, darf er den Namenszusatz „Dry“ tragen.
  • Dry Gin: Mindestens zweifach muss dieser Gin destilliert werden und keinen Zuckerzusatz aufweisen.
  • Old Tom Gin: Eine sehr alte Variante, die mit Zucker versetzt wird und lange Zeit kaum beachtet wurde, inzwischen aber wiederentdeckt worden ist.
  • Plymouth Gin:Nur Spirituosen, die aus der Region Plymouth stammen, dürfen so bezeichnet werden.
  • New Western Dry Gin: Unter dieser Bezeichnung sind alle Gins zusammengefasst, die nicht mehr das typische Wachholderaroma aufweisen. Es wird zwar nach wie vor Wachholder als Basis verwendet, doch dazu kommen teilweise ausgefallen Zutaten, die am Ende das Aroma dominieren.
  • Sloe-Gin: Ein Likör aus Schlehen, der einen Alkoholgehalt von mindestens 25% aufweisen muss. Obwohl der Name darauf hindeutet, muss für den Sloe Gin kein Gin als Grundlage verwendet werden, Ethylalkohol mit landwirtschaftlichem Ursprung genügt.


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