Weinbau im Bereich Côtes du Rhône bei Avignon

Weinbaugebiet Côtes du Rhône

Karte Weinbauregion Côtes du Rhône

Wissenswertes über die Appellation Côtes du Rhône

Die Côtes du Rhône sind ein Teil des großen Anbaubereichs an der Rhône. Der Anbaubereich Côtes du Rhône dessen Zentrum sich in der Region rund um Avignon und Orange befindet, erstreckt sich auf die sechs Departements Ardèche, Drôme, Gard, Loire, Rhône und Vaucluse und gilt für den gesamten südlichen Teil der Rhône.
Bekannt ist dieser Bereich im Süden Frankreichs vor allem für seinen Rotwein, der über 90% der Produktion ausmacht. Es gibt allerdings einige Weingüter, die sich vollständig dem Weißwein verschrieben haben und diesen in außerordentlich guter Qualität erzeugen. Auch Roséweine werden in dieser Region erzeugt.
Fast alle Weine werden trocken ausgebaut, die Varianten halbtrocken oder lieblich sind so gut wie nicht vertreten. Eine Ausnahme bilde einige Süßweine, vornehmlich der Beaumes-de-Venise. Doch diese Spezialitäten werden nur in sehr geringem Umfang erzeugt.

In der Appellation Côtes du Rhône sind 24 Rebsorten für den Qualitätsweinbau zugelassen, wobei der Schwerpunkt allerdings auf einer deutlich kleineren Rebsortenauswahl liegt. Bei den roten Sorten sind vor allem Grenache, Syrah, Carignan und Mourvedre zu finden, während bei den weißen Reben vor allem Grenache blanc, Clairette, Bourboulenc, Viognier und Roussanne kultiviert werden.

Die Qualität der Weine, die aus diesen Sorten gekeltert wird ist einwandfrei. Es handelt sich um sauber gekelterte, handwerklich gut gemachte Weine mit angenehm fruchtiger Note und etwas Würze. Daneben gibt es einige wirklich außergewöhnlich gute Tropfen, die in der Regel von aufstrebenden jüngeren Winzern erzeugt werden, doch auch einige alteingesessene Châteaux überzeugen durch außergewöhnliche Qaulität.
Etwa drei Viertel aller Weine von der Côtes du Rhône stammen von Winzergenossenschaften, denen rund 5000 der insgesamt gut 7000 Weinbaubetriebe der Region angeschlossen sind. Grundsätzlich gibt es die Tendenz, dass die Weine der eigenständig handelnden Winzer im Durchschnitt etwas besser sind, als die Tropfen, die von den Genossenschaften gekeltert werden.
In der Regel sollte ein Wein aus dieser Appellation jung getrunken werden: Ein Rotwein innerhalb von 2-5 Jahren nach der Lese, ein Rosé- oder Weißwein innerhalb von 2-3 Jahren. Ausnahmen bilden einige gehaltvolle Weine von Spitzenerzeugern, die über ein Alterungspotenzial von 10-20 Jahren verfügen.

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