Informationen zum Weinbau in La Mancha

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Weinbauregion La Mancha

Karte Weinbaugebiet La Mancha

Wein und Weinbau in La Mancha

La Mancha, Heimat des Don Quijote, in Zentralspanien gelegen ist das größte zusammenhängende Weinbaugebiet mit Ursprungsbezeichnung der Welt. In 182 Weinbaugemeinden in den vier Provinzen Albacete, Cuenca, Ciudad Real und Toledo stehen rund 200.000 Hektar unter Reben.

Die DO La Mancha, die zu weiten deckungsgleich mit der Region Kastilien-La Mancha ist, ist nicht nur das größte Weinbaugebiet in Spanien, sondern auch eines der traditionsreichsten. Vermutlich brachten die Römer den Weinbau in die Region, sicher ist, dass hier im Mittelalter im großen Umfang Wein erzeugt wurde. Im ausgehenden Mittelalter, im 15. Jahrhundert, genossen Weine aus La Mancha am spanischen Königshof großes Ansehen, das über viele Jahre währte. Nach und nach entwickelte sich der Wein zu einem schmackhaften und gleichzeitig preiswerten Tropfen, den sich in Madrid nahezu jedermann leisten konnte.
Im 19. Jahrhundert machte die Reblaus zwar auch dieser Region zu schaffen, doch die Winzer ließen sich von diesem Rückschlag nicht aufhalten und bestockten die Weingärten umgehend neu, um weiterhin Wein in großen Mengen zu erzeugen. Nach und nach entwickelte sich diese Praxis aber zu einem Problem für La Mancha, denn die Region war spätestens ab Mitte des 20. Jahrhunderts als Anbaubereich für billigen Massenwein ohne Qualitätsanspruch verschrien. Absatzprobleme waren die Folge. Es war an der Zeit, umzudenken. In der Folge wurden Weinberge zurückgebaut und bestehende Weingärten mit Rebsorten bestockt, die mehr Qualität und weniger Masse versprachen. Zwar ist die Rebfläche in dieser DO nach wie vor riesig, aber der Anteil qualitativ hochwertiger Weine ist seit vielen Jahren auf einem sehr guten Level.

Die dominierende Rebsorte der Region ist Airen. Diese weiße Traube bedeckt mehr als die Hälfte der Rebfläche. Aus ihr werden einfache Weißweine gekeltert, die meist vor Ort konsumiert werden. Nur die besten Weine aus Airen gelangen in den Export, sie sind überzeugen durch ihre Frische, sollten aber möglichst jung getrunken werden. Außerdem wird die Airen zur Erzeugung von Grundweinen für die Destillation verwendet.
Die besten Weine aus La Mancha sind aber nicht die Weißweine, sondern die Rotweine und auch die Roséweine. Die Bandbreite der erzeugten Tropfen ist groß und reicht von einfachen, jung zu trinkenden Rosés bis hin zu kräftigen, im Barrique gereiften Roten. Tempranillo, hier meist Cencibel genannt, ist die Rebsorte, die in dieser DO die besten Qualitäten erbringt. Sie wird reinsortog ausgebaut oder mit Cabernet Sauvignon und Merlot verschnitten.
Insgesamt sind in diesem Anbaubereich mehr als 25 Rebsorten, sowohl rote als auch weiße, für den Weinbau zugelassen.

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