DO Manchuela in Kastilien-La Mancha und ihre Weine

Weinbauregion Manchuela

Karte Weinbaugebiet Manchuela

Manchuela

Im östlichen Teil der großen Weinregion Kastilien-La Mancha ist der Anbaubereich Manchuela gelegen. Er erstreckt sich über die beiden Provinzen Albacete und Cuenca in Zentralspanien und umfasst rund 75.000 Hektar Rebfläche, auf die DO Manchuela entfällt allerdings nur ein kleiner Teil davon: etwa 4000 Hektar.

Die Weinberge von Manchuela erstrecken sich zwischen den Flüssen Cabriel und Jucar. Die Landschaft ist hier überwiegend flach, in Richtung Westen steigt es langsam an. Die beiden Flüsse und das nahegelegene Mittelmeer prägen das Klima der DO Manchuela. Das Klima ist recht mild, da die hohen Temperaturen durch die Gewässer und die Winde aus Richtung des Mittelmeers gemildert werden.

Manchuela ist bekannt für seinen Rotwein, dementsprechend dominieren auch rote Rebsorten. Die klimatischen Voraussetzungen im Zusammenspiel mit den kalkhaltigen Lehmböden, die auf einer Schicht aus Kalkstein lagern, ergeben ideale Bedingungen für die einheimische Rebsorte Bobal. Diese Rebsorte wird sowohl zu Rotwein als auch zu Rosé ausgebaut – beide Varianten sind eher für den baldigen Genuss bestimmt. Längerlebige Rotweine, die im Holzfass gereift sind, keltern die Winzer der DO Manchuela aus Tempranillo (Cencibel). Hinzu kommen einige Cuvées aus Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Garnacha, Monastrell und Syrah.
In Manchuela gibt es aber auch einige Weißweine, die durch ein duftendes Bukett und schöne Frische überzeugen. Sie werden vorzugsweise auch Macabeo (Viura) gekeltert, zugelassen sind aber auch die Sorten Albillo, Chardonnay und Sauvignon Blanc.
In geringem Umfang werden auch Schaumweine, die sogenannten espumoso gekeltert.

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