Die baskische DOP Txakoli de Bizkaia und ihre Weine

Weinbauregion Txacoli de Bizkaia

Karte Weinbaugebiet Txakoli de Bizkaia

Weinbaubereich Txakoli de Bizkaia

Ähnlich wie bei den anderen baskischen Weinbaugebieten, existieren für die DOP Txakoli de Bizkaia diverse Namen und Schreibweisen: Chocli de Vizcaya und Bizkaiko Txakolina sind neben Txakoli de Bizkaia die gebräuchlichsten Varianten.

Dieser Anbaubereich umgibt die Stadt Bilbao. Ihr Name Txakoli de Bizkaia leitet sich vom Golf von Biskaya ab, an dessen Küste sie gelegen ist. Aufgrund dieser Lage ist die Niederschlagsmenge  recht hoch und die Temperaturen sind im Gegenzug recht niedrig, in den Sommermonaten liegen sie im Durschnitt bei maximal 25°C.
Der überwiegende Teil der Weingärten von Txakoli de Bizkaia liegt in Höhen zwischen 50 und 200 Metern über dem Meeresspiegel, wenige ausnahmen liegen etwas höher. Die besten Weinbergslagen befinden sich in geschützten Lagen mit südöstlicher Ausrichtung.

Angebaut werden hier in erster Linie die autochthonen Rebsorten Hondarrabi Beltza und Hondarrabi Zuri. Zugelassen ist aber auch die Folle Blanche. Insgesamt dominieren die weißen Rebsorten, Rotweine sind eher die Ausnahme in diesem Anbaubereich des Baskenlandes. Traditionell gibt es auch Roséweine, die hier „ojo de gallo“ (Auge des Hahns) genannt werden. Aber auch sie werden nur in kleinen Mengen erzeugt.

In der Anbauregion Txakoli de Bizkaia stehen knapp 200 Hektar unter Reben. Diese recht kleine Fläche ist noch immer eine Folge der Reblauskatastrophe, die auch das Baskenland im 19. Jahrhundert heimsuchte. Seither hat sich der Weinbau noch nicht wieder zu 100% erholt. Eine kleine Gruppe Weinbauern arbeitet aber kontinuierlich daran, das Baskenland wieder auf dem Radar der Weinliebhaber aufleuchten zu lassen. Mit der Ernennung des Anbaubereichs zur DOP (Denominacion de Origen Protegida) im Jahr 1994 wurde ein wichtiger Schritt in diese Richtung unternommen.

 
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