Cabernet Franc - rote Rebsorte mit weltweiter Verbreitung

Cabernet Franc - rote Rebsorte

Cabernet Franc in Kürze

Kleiner Bruder des Cabernet Sauvignons

Synonyme für Cabernet Franc Aceria, Aroia, Baro, Bordo, Bouchet, Breton, Burdelas Tinto, Cabernet Frank, Capbreton Rouge, Carbonet, Carbouet, Carmenet, Gamput, Mencia, Kaberne Frank, Morenoa, Noir Dur, Petit Fer, Plant des Sables, Sable Rouge, Trouchet, Veron, Vidure Berühmte Weine aus Cabernet Franc

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Oft steht die rote Rebsorte Cabernet Franc im Schatten der Cabernet Sauvignon-Rebe. Dabei handelt es sich um die ursprüngliche Cabernet-Traube! Cabernet Sauvignon ist ein Abkömmling der Cabernet Franc. Auch andere, heute weltberühmte Rebsorten sind Nachfahren der Cabernet Franc: Carménere und Merlot.
Trotz dieser großen Bedeutung für den Weinbau wird die rote Rebsorte heute fast ausschließlich als Verschnittpartner verwendet und nur äußerst selten reinsortig ausgebaut. Dennoch ist die Cabernet Franc im Qualitätsweinbau in vielen Regionen, in denen große Rotweine gekeltert werden, unverzichtbar. So ist sie eine der sechs zugelassenen Sorten für Rotweine aus Bordeaux, für die außerdem Cabernet Sauvignon, Carménere, Malbec, Merlot und Petit Verdot verwendet werden dürfen. In den meisten ganz großen Bordeaux-Weinen ist sie aber mit einem Anteil von maximal 10% vertreten. Eine Ausnahme bildet der Château Cheval Blanc (Saint-Emilion), in dem sie sogar die dominierende Sorte ist.
Eine wichtige Rolle spielt die Cabernet Franc auch an der Loire und in Südwest-Frankreich, wo sie in zahlreichen Appellationen zugelassen ist. In Europa wird sie in vielen Weinbauländern, allen voran im Norden Italiens, kultiviert. In Übersee genießt die Rebsorte in fast allen Weinbauländern großes Ansehen, in Chile und in den USA wird sie sogar jeweils auf mehr als 1000 Hektar kultiviert.
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Mehr Infos über Cabernet Franc

Die Herkunft dieser roten Rebsorte liegt höchstwahrscheinlich in Frankreich, entweder aus Bordeaux oder von der Loire. Sie könnte aber auch aus dem spanischen Baskenland stammen. Eventuell handelt es sich um die antike Sorte Biturica, die bereits von Plinius dem Älteren erwähnt wurde. Für diese Theorie gibt es allerdings keine Belege.
Sicher ist allerdings, dass Cabernet Franc bereits seit spätestens dem Mittelalter bekannt ist, damals noch unter der Bezeichnung Breton, das heute noch eines der zahlreichen Synonyme dieser Sorte ist. Der Name Cabernet Franc ist erstmals im Jahr 1823 belegt.

Die Cabernet Franc ist eine mittel reifende und kleinbeerige Rebe, die anfällig für beide Mehltauarten, Schwarzfäule und Botrytis. In Hinblick auf die klimatischen Bedingungen ist diese Rebsorte recht genügsam, auf sandigen Böden sowie auf lehmigen und kalkhaltigem Untergrund gedeiht sie am besten.
Sie erbringt in der Regel einen wenig farbkräftigen, würzigen Wein mit Himbeer- und Cassisaromen sowie vegetabilen Noten. Die Textur ist in der Regel weich und sanft. Die Weine neigen zum raschen Reifen, können aber bei entsprechendem Ausbau lange lagerfähig sein.

 
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