Informationen zur Rotwein-Rebe Caladoc aus Frankreich

Caladoc - rote Rebsorte

Caladoc in Kürze

Neuzüchtung aus Frankreich

Synonyme für Caladoc Kaladok

 

Im Jahr 1958 erfolgte in der Domaine de Vassal, einer Außenstelle der Universität Montpellier, die Neuzüchtung der Rebsorte Caladoc. Dazu wurden die beiden Rebsorte Grenache Noir x Cot (Malbec) gekreuzt.
Das Ergebnis ist eine spät reifende rote Rebsorte, die widerstandsfähig gegen Verrieseln und Botrytis und kaum anfällig für Echten Mehltau ist. Die Caladoc erbingt farbintensive, alkoholreiche Rotweine mit hohem Tanningehalt.
Verbreitet ist diese Rebsorte in weiten Teilen Südfrankreichs, wo sie in der Provence und im Languedoc für die Erzeugung von Rotwein und Roséwein genutzt wird und insgesamt auf mehr als 2.000 Hektar Fläche zu finden ist. Die Rotweine haben gutes Flaschenreife-Potenzial. Sortenrein wird die Caladoc allerdings kaum ausgebaut, in der Regel wird sie mit regionstypischen roten Sorten verschnitten. Bisher ist diese Sorte nicht für eine der französischen AOCs zugelassen, sondern wird ausschließlich für einfachere Weine verwendet.
Außerhalb Frankreich ist die Caladoc vor allem in Portugal vertreten, wo sie mehr als 1.000 Hektar Rebfläche bedeckt. In anderen Weinbauländern wie Argentinien, Brasilien und Spanien ist sie ebenfalls vertreten, allerdings in wesentlich geringerem Umfang.

 

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