Rote Rebsorte Canaiolo - Informationen über die Canaiolo-Rebe

Canaiolo - rote Rebsorte

Canaiolo in Kürze

Seit der Antike bekannt

Synonyme für Canaiolo Caccione, Canaiolo Toscano, Canajolo, Tindillaro, Uva Fosca, Vitis vinifera ertrusca Berühmte Weine aus Canaiolo

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Die rote Rebsorte Canaiolo oder Canaiolo Nero ist bereits seit der Antike bekannt. Der römische Autor Columella erwähnte sie bereits. Im Mittelalter folgen weitere Belege und es gibt Theorien, in denen Vermutet wird, dass diese Sorte bereits bei den Etruskern bekannt gewesen sei.
Sicher ist, dass die Canaiolo in ganz Mittelitalien, besonders aber in der Toskana kultiviert wurde und dort bis heute eine wichtige Rolle spielt. In der Toskana ist sie Bestandteil des weltberühmten Chianti, für den sie vor der von Baron Ricasoli empfohlenen Rebsorten-Zusammenstellung, von noch größerer Bedeutung war und sogar den Sangiovese übertrumpfte. Heute fällt der Canaiolo Nero „nur“ noch ein kleinerer Part zu, ist aber oft mit bis zu 30% enthalten.
In anderen Regionen Mittel-Italiens, wie Umbrien, Latium und, Marken kommt die Sorte seltener vor, auf Sardinien erfreut sie sich hingegen recht großer Beliebtheit. In der Weinbauregion Emilia-Romagna wird ein roter Dessertwein aus Canaiolo gekeltert, der allerdings nur noch selten zu finden ist.

Die Sorte ist spät reifend und erbringt sehr farbintensive, körperreiche Weine, die sehr samtig sind und einen leichten Bitterton aufweisen. Wein aus Canaiolo eignet sich daher gut als Verschnittpartner und ergänzt vor allem Sangiovese ideal. Reinsortig ausgebaut ist diese rote Sorte kaum zu finden.

Die Canaiolo Rosa ist eine Mutation der Canaiolo Nero. Die Canaiolo Bianco, die auch Drupeggio genannt wird, ist in Umbrien verbreitet und wird dort für den Weißwein Orvieto verwendet, eine verwandtschaftliche Beziehung besteht trotz des ähnlichen Namens jedoch nicht.

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