Couderc Noir - Wissenswertes zur Hybridrebe Courderc Noir

Couderc Noir - rote Rebsorte

Couderc Noir in Kürze

Neuzüchtung

Synonyme für Couderc Noir 7120 C, Contassot 20, Couderx 71-20, Plant Verni

Die Couderc Noir ist eine Neuzüchtung, der aus der Kreuzung Jaeger 70 x einer unbekannten Vitis vinifera Rebe entstanden ist. Entdeckt wurde die Sorte im ausgehenden 19. Jahrhundert durch Eugene Contassot, der sie an Georges Couderc weitergab. Couderc, seinerseits Rebenzüchter, selektierte und veredelte die rote Rebsorte. Später wurde sie zu seinen Ehren nach ihm benannt.

Die Couderc Noir ist eine spät reifende, ertragreiche Sorte, die widerstandsfähig gegen beide Mehltauarten ist. Aus ihr können dunkle, alkoholstarke Weine mit deutlichem Cassis-Aroma gekeltert werden. Gute Qualitäten sind eher selten.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfreute sich die Couderc Noir vor allem in Südfrankreich sehr großer Beliebtheit. Noch bis in die 1970er Jahre lag die Couderc Noir im Rebsortenspiegel Frankreichs vor Cabernet Sauvignon. Dies hat sich inzwischen aber gewaltig verändert. Die Rebfläche für diese rote Rebsorte ist in Frankreich auf eine Größe von nur wenig mehr als 200 Hektar geschrumpft.

Mit dem Niedergang im französischen Weinbau ist diese Sorte aber keinesfalls vom Aussterben bedroht, da sie sich in Brasilien großer Beliebtheit erfreut und mehr als 2.000 Hektar Rebfläche bedeckt. Auch in einigen US-Bundesstaaten, vor allem in Missouri, ist sie in kleinerem Umfang zu finden.

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