Wissenswertes über die autochthone Rebsorte Godello aus Galicien

Godello - weiße Rebsorte

Godello in Kürze

Langsam zurückkehrende Sorte

Synonyme für Godello Agodello, Agodehno, Berdello, Gouveio, Ojo de Gallo, Trincadente, Verdelho do Dao

In den 1970er Jahren war die weiße Rebsorte Godello beinahe ausgestorben. Im Nordwesten Spaniens gab es damals nur noch wenige Rebstöcke dieser Sorte. Doch es gelang, die Sorte wiederzubeleben. Heute ist sie nicht mehr nur in Galicien zu finden, sondern auch wieder in anderen spanischen Anbaubereichen sowie in Portugal.
Die Heimat der Godello liegt vermutlich in Galicien. Erwähnt wurde sie allerdings im Jahr 1531 erstmals in der portugiesischen Weinregion Douro. Dort und in Dao wird sie bis heute kultiviert, allerdings nicht unter dem Namen Godello, sondern als Gouvei oder Verdelho do Dao. Vor allem das letztgenannte Synonym führt immer wieder dazu, dass die Sorte mit der Sorte Verdelho verwechslet wird, die in erster Linie für Madeira verwendet wird.

Die Godello / Gouveio ist eine früh reifende, ertragreiche Weißweinrebe, die anfällig für Botrytis und Echten Mehltau ist. Besonders gut gelingt sie an trockenen Standorten.
Wein aus Godello /Gouveio ist strohgelb in der Farbe, hat einigen eher geringen Alkoholgehalt und ist säurebetont. Die Aromen sind in erster Linie fruchtig und lassen an grüne Äpfel und Aprikosen denken.
In den Appellationen Galiciens, wie Monterrei, Ribeiro oder auch Valdeorras, wird die Godello häufig sortenrein ausgebaut, in Portugal hingegen eher mit anderen weißen Rebsorten verschnitten. In der portugiesischen Region Douro wird die Gouveio, wie der hier übliche Name der weißen Sorte lautet, auch für die Erzeugung von Portwein verwendet.

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