Wissenswertes über die Grechetto-Rebe, die eigentlich Grechetto di Orvieto heißt

Grechetto - weiße Rebsorte

Grechetto in Kürze

Hießt eigentlich Grechetto di Orvieto

Synonyme für Grechetto Grechetto Bianco, Grechetto di Orvieto, Greghetto, Montanaro, Pulcincolo, Strozza Volpe Berühmte Weine aus Grechetto

Die Grechetto heißt eigentlich mit vollem Namen Grechetto do Orvieto, wird aber nur äußert selten so genannt, gebräuchlich ist schlicht Grechetto oder Greghetto. Hinzu kommt noch, dass Grechetto di Orvieto und Pignoletto als Klone einer Sorte angesehen wurden und daher oftmals als Grechetto bezeichnet wurden – auch in den DOC-Bestimmung. Daher kommt es hier immer wieder zu Verwechslungen.
Der Name „Greco“ könnte auf einen Ursprung in Griechenland hindeuten, was allerdings noch einer Klärung bedarf. Eine verwandtschaftliche Beziehung zur Greco Bianco besteht – trotz darauf hindeutender Synonyme – nicht. Eventuell besteht aber eine entfernte Verwandtschaft zur Greco di Tufo.

Verbreitet ist die weiße Rebsorte in ganz Mittelitalien, vor allem aber in Umbrien. Sie ist aber auch Bestandteil einiger DOC-Weine in Latium, Marken und in der Toskana. Sie wird in der Regel mit Malvasia, Trebbiano oder Verdello verschnitten, seit einigen Jahren gibt es auch Kombinationen mit Chardonnay, die sich durchaus sehen lassen können. Die Grechetto eignet sich außerdem für Vin Santo.
Der Weißwein, der aus Grechetto gekeltert wird, ist fruchtig mit Aromen von Zitrusfrüchten, die von Mandelnoten und dem Duft frischer Kräuter unterlegt werden.

Diese weiße Rebe ist mittel bis spät reifend und ist widerstandsfähig gegen Falschen Mehltau. Die Beeren sind sehr dickschalig und daher recht robust.

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