Wissenswertes über die italienische Grignolino-Rebe

Grignolino - rote Rebsorte

Grignolino in Kürze

Die italienische Antwort auf Beaujolais

Synonyme für Grignolino Arlandino, Barbesino, Girondino, Grugnolino, Rosetta, Verbesino Berühmte Weine aus Grignolino

Grignolino ist eine rote Rebsorte aus dem Piemont. Sie ergibt helle Rotwein mit pikanter Säure und kräuterig-grasigen Noten. Die Grignolino ist eine ausgesprochene Lokalsorte, denn sie wird fast ausschließlich im östlichen Piemont kultiviert und auch ihre Weine werden vorwiegend vor Ort konsumiert.
Ursprünglich war die mittel bis spät reifende Rotweinrebe im gesamten Piemont verbreitet, heute wird sie vor allem in den Provinzen Alessandria und Asti angebaut. Hier ist sie dafür in zahlreichen DOC-Weinen zugelassen, von denen der Barbera d'Asti wohl der bekannteste Tropfen ist. Trotz der Konzentration der Anbauflächen auf einen kleinen Teil des Piemonts belegt die Grignolino mehr als 1.300 Hektar Rebfläche. Außerhalb des Piemonts sind kleinere Anbauflächen im Napa Valley und im Santa Clara Valley in Kalifornien bekannt.

Der Name dieser Rebsorte leitet sich vom piemonteser Dialektausdruck „grignole“ ab, der die Kerne in den Weintrauben bezeichnet. Ein Hinweis auf die sehr hohe Anzahl an Kernen in den Beeren dieser Sorte
Wird die Grignolino reinsortig ausgebaut, erbringt sie einen recht erfrischenden Rotwein oder auch Rosé, der am besten jung getrunken werden sollte. Von einigen Weinexperten wird er daher als die italienische Antwort auf Beaujolais bezeichnet. Allerdings ist der französische Wein weltweit um einiges erfolgreicher als sein italienisches Pendant.

Ein Beispiel für einen Wein der Rebsorte Grignolino

 
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