Informationen über die Grolleau-Rebe aus Frankreich

Grolleau - rote Rebsorte

Grolleau in Kürze

Hauptsächlich für Rosé verwendete Sorte

Synonyme für Grolleau Bourdales, Franc Noir, Gros Lot, Moinard, Noir de Saumur, Plant mini, Rose d'Anjou Berühmte Weine aus Grolleau

  • Rose d'Anjou

In Frankreich, genauer im Tal der Loire ist die rote Rebsorte Grolleau zu Hause. Die ertragreiche Rebe war über viele Jahre tonangebend an der Loire, doch seit Mitte des 20. Jahrhunderts geht ihre Rebfläche beständig zurück, da die durch Cabernet Franc und Gamay ersetzt wird. Heute steht sie an der Loire noch auf etwas mehr als 2.000 Hektar - zum Vergleich: 1950 waren es noch gut 28.000 Hektar.

Der Name der Grolleau leitet sich vom französischen Wort „grolle“ ab das „Krähe“ bedeutet. Diese Bezeichnung spielt auf die tiefdunklen, fast schwarzen Beeren der Sorte an. Wer jetzt einen tiefdunklen Wein erwartet, liegt falsch, denn die Beeren der Grolleau sind sehr dünnschalig, sodass der Tanningehalt gering ausfällt, dafür ist der Säureanteil in der Regel recht hoch. Der Wein ist daher blass bis hellrot in der Farbe. In der Regel wird die Grolleau daher für die Produktion von Roséweinen verwendet, der bekannteste ist dabei sicherlich der Rosé d'Anjou, zugelassen ist sie aber auch in Saumur und Touraine. Für DOC-Rotweine ist die Grolleau in Frankreich übrigens nicht zugelassen.

DNA-Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass die Grolleau einer der zahlreichen Nachkommen der Gouais Blanc (Heunisch) ist. Der zweite Elternteil der roten Rebsorte konnte allerdings noch nicht ermittelt werden.
Es gibt zwei farbliche Mutationen: Grolleau Blanc und Gris, von denen allerdings nur die Grolleau Gris nennenswerte Bedeutung hat.

Roséweine von der Loire in unserem Sortiment

 
Stimmungsbild Header Weinhandel www.ps-wein.de