Informationen über die Rotwein-Rebsorte Gropello

Groppello - rote Rebsorte

Groppello in Kürze

Bezeichnung für mehrere Sorten

Synonyme für Groppello Gropel, Gropello, Rossignola

Groppello ist in Norditalien ein relativ häufig vorkommender Bestandteil von Rebsorten-Namen. Es kann daher nicht von der einen Rebsorte Groppello gesprochen werden.
Die Bezeichnung Groppello leitet sich vom Dialektausdruck „Gropo“, was „Knoten“ bedeutet, ab. Diese Bezeichnung spielt auf das Aussehen der Trauben.

Die Gropello-Sorten werden hauptsächlich in der Lombardei, am Gardasee angebaut, zum Teil sind sie auch in Ventien und in der Toskana zu finden. Bekannt sind die Sorten Groppello die Berici, Groppello di Mocasina, Groppello di Revo, Groppello di Santo Stefano und Groppello Gentile. Wobei die Groppello Gentile die am weitesten verbreitete Sorte ist.
Alle Varianten bedecken jeweils nur wenige Hektar. Zum Teil sind sie für DOC-Weine zugelassen, insbesondere in der DOC Garda sind einige dieser Sorten zu finden. Hier sind sie sogar dominierend und werden durch kleinere Anteile Barbera, Sangiovese und Marzemino ergänzt. Reinsortig darf Groppello in keiner DOC ausgebaut werden, es gibt aber einige nicht klassifizierte Rotweine, die ausschlielich aus diesere Rebe gekeltert werden.
In kleinem Umfang (bis maximal 10%) darf Groppello auch für den Valpolicella verwendet werden.

Üblicherweise ergeben die authochthonen Sorten einen Rotwein mit mittlerm Körper, fruchtig-beerigen Noten und einem dezenten Bitterton. Typisch ist auch ein nussiges Aroma, das manchmal in Richtung von Bittermandeln geht.

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