Weißwein-Rebsorte Gutenborner im Weinlexikon

Gutenborner - weiße Rebsorte

Gutenborner in Kürze

Neugezüchtete Sorte

Synonyme für Gutenborner Geisenheim 17-52

Die Weißwein-Rebe Gutenborner ist eine Neuzüchtung, die im Jahr 1928 in Geisenheim entstanden ist. Sie ist aus der Kreuzung Müller-Thurgau x Chasselas hervorgegangen. Dies haben DNA-Untersuchungen im Jahr 2012 ergeben, zuvor war angengenommen worden, dass es sich um das Ergebnis einer Kreuzung zwischen Müller-Thurgau x Bicane gehandelt habe.

Die Gutenborner ist eine spätreifende weiße Rebsorte, die in kühlen klimatischen Verhältnissen gut zurechtkommt. In Deutschland war sie daher in Randlagen des Rheingaus sowie an Mosel, Saar und Ruwer zu finden, allerdings nur auf kleinen Flächen. Inzwischen ist die Gutenborner in Deutschland aber gar nicht mehr zu finden. In England hat sie sich einen festen Platz in der Weinwelt erobert. Sie wird zwar auch hier nur auf kleiner Fläche angebaut, erigbt aber fruchtig-frische Weine mit knackiger Säure und zum Teil deutlichem Traubenaroma, die sich bei Weinliebhabern auf der Insel einiger Beliebtheit erfreuen.

 
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