Rote Rebsorte Mandilari aus Griechenland im Rebsortenlexikon


Mandilari - rote Rebsorte

Mandilaria in Kürze

Im Rückgang begriffene Sorte

  • Farbe: Rotwein
  • Heimat: Griechenland
  • Region: Ägäische Inseln, Attika

Synonyme für Mandilaria Amorgiano, Dombrena Mavri, Doubraina Mavri, Kontoura, Kytoura, Mandalari, Mantilaria, Montoyra, Tsoumpraina Mavri Berühmte Weine aus Mandilaria

  • Retsina

Die Heimat der roten Rebsorte Mandilaria liegt in Griechenland, mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Ägäischen Inseln. Hier ist sie bis heute zu finden, insbesondere auf der Insel Rhodos. Die Mandilaria ist unter zahlreichen Namen bekannt und auch auf dem griechischen Festland verbreitet, wo sie in der Region Attika für die rote Version des Retsina verwendet wird. Für diesen bekannten Wein wird die Mandilaria reinsortig ausgebaut, sonst ist sie in der Regel eher Bestandteil von Cuvées, in denen sie mit Kotsifali verschnitten wird. Für welche Art von Wein die Sorte verwendet wird, hängt in erster Linie vom Weingarten ab, in dem sie gedeiht. Denn nur in den besten Lagen erbringt sie sehr gute Qualität, sodass sie auch reinsortig ausgebaut Wein von guter Qualität ergibt. Diese Weine eignen sich für den Ausbau im Barrique und können durchaus mit guten westeuropäischen Rotweinen mithalten.

Die Mandilaria its eine spät reifende Rotweinrebe, die widerstandsfähig gegenüber Trockenheit und Dürre ist. Sie ist allerdings anfällig für Botrytis und Falschen Mehltau.
Aus ihr können dunkelrote, teils dunkelviolette Weine mit hohem Tannin- und geringem Alkoholgehalt gekeltert werden.

Die Anbaufläche für diese rote Rebsorte ist seit Ende der 1990er stark rückläufig. Damals waren in ganz Griechenland gut 1.600 Hektar mit dieser Sorte bestockt, inzwischen sind es nur noch etwas mehr als 800 Hektar. Eine Umkehr oder zumindest ein Stocken dieses Trends ist bisher nicht zu erkennen.

 
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