Informationen über die Rebsorte Mavrodaphne - Rebe für Rotweine


Mavrodaphne - rote Rebsorte

Mavrodaphne in Kürze

Bekannteste Sorte Griechenlands

  • Farbe: Rotwein
  • Heimat: Griechenland
  • Region: Ionosche Insel, Peloponnes

Synonyme für Mavrodaphne Ahmar Mechtras, Mauro Daphni, Mavrodaphni, Mavrodrami

Der Name der roten Rebsorte Mavrodaphne bedeutet „Schwarzer Lorbeer“. Die aus Griechenland stammende Rotweinrebe ist trotz der Namensähnlichkeit nicht mit der Mavro oder der Mavrud identisch. Da das Wort Mavro im Griechischen „schwarz“ bedeutet, gibt es in Griechenland eine ganze Reihe von Reben, die diesen Namensbestandteil aufweisen, ohne dass sie miteinander verwandt oder gar identisch wären.
Die Rebe wird gegenwärtig in erster Linie auf den Ionischen Inseln sowie im Nordwesten des Peloponnes kultiviert. Die Rebfläche ist allerdings seit einigen Jahren rückläufig und umfasst inzwischen nur noch rund 300 Hektar.

Die Mavrodaphne ist eine früh reifende Rebesorte, die große Erträge liefern kann. Sie ist empfindlich gegenüber Trockenheit und Dürre sowie anfällig für Falschen Mehltau.
Aus der Mavrodaphne können farbkräftige, tanninreiche, sehr aromatische Rotweine gekeltert werden, die gutes Alterungspotenzial besitzen. Typische Aromen sind Pflaume und Vanille.
Die trockenen Weine aus dieser Sorte sind allerdings nicht allzu verbreitet, eher werden Süßweine oder aufgespritete Weine gekeltert.

Dass die Mavrodaphne zur bekannteste Rebsorte Griechenlands geworden ist, hat sie zwei Deutschen zu verdanken. Zum einen Gustav Clauss, der 1861 in Griechenland die Kellerei Chaia Clauss gründete und dort süße, gespritete Weine aus dieser Rebe erzeugte. Diese Weine importierte der Weinhändler Julius Karl Menzer ab 1871 nach Deutschland und verhalt der Rebe so zu einiger Bekanntheit.

 
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