Informationen über die Rotwein-Rebe Merille aus Frankreich


Merille - rote Rebsorte

Merille in Kürze

Nur noch selten angebaute Sorte

Synonyme für Merille Bordelais Noir, Bouchales, Bourdales, Faux Jurancon, Grand Vesparo, Perigord, Picard, Pouchon

Aus dem Südwesten Frankreichs stammt die rote Rebsorte Merille. Früher war sie südöstlich von Bordeaux stark verbreitet, worauf auch einige ihrer vielen Synonyme hindeuten, so zum Beispiel Bordelais Noir und Bourdales.
Die erste Erwähnung der Merille stammt aus dem Jahr 1783, damals erfreute sie sich im Südwesten Frankreichs großer Beliebtheit. Heute ist die Rotweinrebe nur noch selten zu finden, je nach Quelle werden gegenwärtig 40 bis 100 Hektar angegeben, die mit dieser Sorte bestockt sind.
Auch wenn die Rebe nicht mehr allzu häufig kultiviert wird, darf sie in einigen Appellationen für Rotwein und Roséwein verwendet werden, so unter anderem in Bergerac und Côtes du Frontonnais.

Der Wein, der aus dieser mittel reifenden, ertragreichen Rebe gekeltert wird, ist hell in der Farbe und auch im Geschmack recht blass. Die Merille wird daher in der Regel als Verschnittpartner für kräftigere Sorten verwendet, reinsortig ausgebaut kommt sie kaum vor.

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