Informationen über die Weißwein-Rebe Plavai im Rebsortenlexikon

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Plavai / Plavay - weiße Rebsorte

Plavai in Kürze

Seltene Sorte des Balkans

  • Farbe: Weißwein
  • Heimat: Moldawien
  • Region: Balkan

Synonyme für Plavai Ardansky, Bilamuca, Bryzgut, Plavace, Plavay, Plavana, Topolevyi

Die Weißweinrebe Plavai oder auch Plavay (die Schreibweise variiert) stammt aus Moldawien und ist unter mehr als 100 Synonymen bekannt. Diese Vielzahl an unterschiedlichen Bezeichnungen ist ein guter Hinweis auf das hohe Alter der weißen Rebsorte.
Die Plavay ist laut neueren DANN-Analysen mit großer Wahrscheinlichkeit aus einer natürlichen Kreuzung zwischen Beala Debela x Zemoasa hervorgegangen. Zu 100% ist diese Annahme aber nicht gesichert. Sicher ist allerdings, dass die Plavai ihrerseits Kreuzungspartner bei der neugezüchteten Rebe Sukholimansky Bely gewesen ist.
Es kommt immer wieder zu Verwechslungen mit der ebenfalls weißen Rebsorte Plavec Zuti, die vor allem in Kroatien und Slowenien kultiviert wird. Die beiden Sorten sind definitiv nicht identisch! Ob eine verwandtschaftliche Beziehung zwischen diesen Reben besteht, ist noch nicht abschließend geklärt.

Die spätreifende Weißweinsorte Plavai erfreute sich vor allem im 19. Jahrhundert und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Moldawien sehr großer Beliebtheit. Auch in anderen osteuropäischen Ländern und in der ehemaligen Sowjetunion wurde sie verbreitet angebaut. Auf dem Gebiet des heutigen Russlands wurde die Rebe dazu verwendet, Tafelweine und Branntwein zu erzeugen. Auch in Österreich gab es kleinere Bestände.
Heute kommt die Plavay nach wie vor in Moldawien vor, allerdings in wesentlich geringerem Umfang als in früheren Zeiten. Außerdem gibt es kleinere Bestände in Rumänien und Slowenien. In anderen Weinbauländern der Welt kam sie bei der letzten Erhebung nicht vor oder wurde nicht angegeben.

 
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