Informationen über die rote Rebsorte Plavina aus Kroatien

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Plavina - rote Rebsorte

Plavina in Kürze

Mit Zinfandel verwandte Sorte

  • Farbe: Rotwein
  • Heimat: Kroatien
  • Region: Primorje

Synonyme für Plavina Bradja, Brajdica, Plajka, Plavka

Die rote Rebsorte Plavina stammt aus Kroatien, wo sie vor allem in der Region Primorje vorkommt. Es handelt sich um eine der vielen roten Rebsorten des Balkans, die mit der Zinfandel-Rebe (Primitivo) verwandt sind und lange Zeit als identisch mit dieser Sorte angesehen wurden. DANN-Untersuchungen haben aber inzwischen ergeben, dass es sich um unterschiedliche Sorten handelt. In diesem Fall um eine natürliche Kreuzung zwischen Primitivo (Zinfandel) x Verdeca. Die Verwandtschaft mit Zinfandel mag zunächst verwundern, kommt diese Sorte doch vor allem in Nordamerika vor und die Plavina in Kroatien. Bei genauerer Betrachtung fällt dann aber auf, dass ja die Primitivo mit der Zinfandel identisch ist und vor allem in Apulien vorkommt. Apulien ist nur durch die Adria von Kroatien getrennt, also nicht allzu weit entfernt. Eine Verbindung ist daher durchaus möglich. Ob die Plavina nun in Italien oder auf dem Balkan entstanden ist, lässt sich wohl nicht endgültig sagen. Im Allgemeinen wird ihre Heimat aber mit Kroatien angegeben.
Es besteht eine verwandtschaftliche Beziehung zur ebenfalls roten Rebosrte Plavac Mali, die auch in Kroatien heimisch ist.

Die Plavina ist eine mittelspät reifende Rebe, die große Erträge liefern kann. Sie ist anfällig für Botrytis und Falschen Mehltau. Ihre Beeren sind dickschalig und können einen hohen Zuckergehalt erreichen. Wein aus dieser Rebe ist in der Regel sehr dunkel in der Farbe, körperreich und weist einen hohen Tanningehalt auf. Die Aromen dieses Rotweins erinnern an rote Früchte und schwarze Beeren, vor allem Brombeernoten sind typisch. In den meisten Fällen wird Plavina nicht reinsortig ausgebaut, sondern mit anderen Sorten verschnitten. Die Weine erreichen eine solide Qualität, sind aber meist zu unscheinbar, als dass sie in Erinnerung bleiben. Es gibt durchaus höherwertige Sorten im Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens. Dementsprechend ist es nicht allzu verwunderlich, dass die Rebfläche für die Plavina seit vielen Jahren stagniert und sich um 600 Hektar bewegt.

 
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