Die Prosecco-Rebe Glera und ihre Weine

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Glera - weiße Rebsorte

Glera in Kürze

Lange Zeit unter dem Namen Prosecco bekannt

Synonyme für Glera Prosecco, Serpina, Steverjana, Teran Bijeli Berühmte Weine aus Glera

  • Prosecco

Die weiße Rebsorte Glera ist erst seit einigen Jahren unter diesem Namen bekannt. Zuvor wurde sie Prosecco genannt, womit gleichzeitig der aus ihr hergestellte Wein bezeichnet wurde. Die Umbenennung wurde notwendig, da am 1. Januar 2010 eine Verordnung in Kraft getreten ist, die besagt, dass es sich bei Prosecco zukünftig nicht um den Namen einer Traubensorte handelt, sondern um eine Herkunftsbezeichnung. In der direkten Folge kam es bei vielen Weinfreunden zu Verwirrung, doch inzwischen hat sich die neue Bezeichnung weitestgehend durchgesetzt und der Name „Glera“ ist in der Welt der Weinliebhaber angekommen.

Die weiße Rebsorte stammt vermutlich aus Venetien, wo sie bis heute von großer Bedeutung ist, eventuell ist sie aber auch in Kroatien heimisch. Eine andere Hypothese geht davon aus, dass die Sorte bereits in der Antike bekannt gewesen sei und für den „Nobile vinum pucinum“, den Plinius der Ältere erwähnt hat, verwendet worden sein. Belege für diese Hypothese gibt es natürlich nicht.
In Venetien gibt es einen Ort namens Prosecco, sodass die Vermutung naheliegt, dass die Rebsorte hier ihren Ursprung hat. Nachgewiesen konnte diesen Vermutung bis heute allerdings nicht werden. DNA-Untersuchungen haben inzwischen ergeben, dass die in Kroatien verbreiteten Sorte Teran Bijeli sowie die in Slowenien vorkommende Steverjana mit der Glera identisch sind. So könnte der Ursprung der Rebsorte also durchaus auch auf dem Balkan liegen.

Heute wird die Glera vor allem in Venetien kultiviert, in der Region Treviso befindet sich 95% ihrer Rebfläche. Im DOCG-Bereich Conegliano-Valdobbiadene Prosecco spielt sie eine bedeutende Rolle. Für diese DOCG-Weine muss Glera zu mindestens 85% verwendet werden, die restlichen 15% dürfen aus anderen weißen Reben der Region gekeltert werden.
Auch in anderen DOC-Bereichen, von denen Prosecco, wohl der bekannteste ist, ist die weiße Rebe zugelassen und nimmt eine dominante Stellung ein.
Insgesamt steht die Glera in Italien auf einer Fläche von rund 18.000 Hektar. In anderen Weinbauländern ist sie in kleinerem Umfang zu finden, zu erwähnen sind Slowenien und Kroatien, aber auch Argentinien und Brasilien.

Glera in unserem Wein-Sortiment

 
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