Informationen über die Romorantin-Rebe für Weißwein

Romorantin - weiße Rebsorte

Romorantin in Kürze

Seltene Sorte

Synonyme für Romorantin Blanc de Villefranche, Dameri, Framboise, Gros Plant de Villefranche, Lyonnaise Blanche, Maclon, Petit Maconnais, Plant de Breze und Verneuil

Die weiße Rebsorte Romorantin stammt aus Frankreich, dort ist sie seit vielen Jahrhunderten bekannt. Angeblich soll sie unter König Francois I. zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus dem Burgund an die Loire gebracht worden sein. Dass der französische Monarch einen Landsitz an der Loire hatte und Rebstöcke aus dem Burgund importierte, ist belegt. Ob sich die Romorantin tatsächlich unter diesen Reben befand lässt sich heute allerdings nicht mehr eindeutig klären.
Eine andere These geht davon aus, dass die Weißweinrebe erst im 19. Jahrhundert an die Loire gelangt sei und sich dann rund um die Gemeinde Villefrache-sur-Cher verbreitet habe.

Gegenwärtig ist die Romorantin eine der eher seltenen französischen Rebsorten. Sie steht lediglich auf rund 50 Hektar Fläche in der Appellation Cheverny im Departement Loir-et-Cher. Hier wurde sogar eine eigene Appellation für die Sorte geschaffen, die Cour-Cheverny.
Der Cour.Cheverny wird sortenrein aus Romorantin gekeltert. Er duftet intensiv nach Apfel und Birne. Der Wein lässt sich problemlos für einige Jahre lagern und gewinnt dabei in der Regel noch an Qualität.

DNA-Untersuchungen haben ergeben, dass die Romorantion aus einer vermutlich spontanen Kreuzung zischen Pinot x Gouais Blanc hervorgegangen ist. Damit gehört sie zu einer großen Gruppe von Reben, wie zum Beispiel auch Chardonnay, Gamay und Auxerrois, die ebenfalls aus spontanen Kreuzungen dieser Reben hervorgegangen sind. Die Produktivität der beiden Elternsorten liegt eventuell darin begründet, dass sie für einige Jahrhunderte im Burgund und in Teilen der Champagne im Gemischten Satz angebaut wurden.

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