Alkohol während der Schwangerschaft - Wein, Sekt, Bier & Co in der Schwangerschaft

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Alkohol in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft ist es für Ihr Baby das Beste, wenn Sie vollständig auf Alkohol verzichten.
Warum das so ist? Streng genommen ist Alkohol ein Gift, das über den Blutkreislauf auch das ungeborene Kind erreicht. Einem Erwachsenen Menschen schadet Alkohol in der Regel nicht, zumindest wenn er verantwortungsvoll in begrenzten Mengen konsumiert wird. Aber einem Neugeborenen, dessen Körper und Kreislauf noch in der Entwicklung sind, können schon geringe Mengen Alkohol schaden, sodass nach Möglichkeit in der Schwangerschaft und der Stillzeit weder Bier noch Wein oder anderer Alkohol getrunken werden sollte.

Ein Gläschen in Ehren?

Viele Frauen scheinen der Ansicht zu sein, dass ein Gläschen Wein oder Bier hin und wieder auch während der Schwangerschaft nicht schade. Eine Studie des University College London scheint diese Einstellung zu legitimieren. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden über 11 000 Kinder in Bezug auf die kognitive Entwicklung und ihr Verhalten untersucht. Gleichzeitig wurden ihre Mütter über ihren Alkoholkonsum in der Schwangerschaft befragt.
Dabei wurden die Frauen in verschiedene Kategorien, die sich an der Menge des während der Schwangerschaft konsumierten Alkohols orientierte, eingeteilt: grundsätzlich abstinent, abstinent während der Schwangerschaft, leichte Trinkerin (ein bis zwei Gläser pro Woche), mäßige Trinkerin (drei bis sechs Gläser in der Woche), starke Trinkerin (mehr als sechs Gläser pro Woche). Ein Glas bedeutet dabei ein achtel Liter Wein oder ein viertel Liter Bier.
Wie zu erwarten war, zeigte die britische Studie, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft mäßig bis stark getrunken hatten, Verhaltensstörungen zeigten und häufig emotionale Probleme hatten. Überraschend an der Studie ist jedoch, dass Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft ein bis zwei Gläser Wein oder Bier in der Woche getrunken hatten, keine Beeinträchtigungen zeigten.
Deutsche Ärzte sehen in diesem Ergebnis jedoch keinen Grund, an ihrer Empfehlung des strikten Alkoholverbots während der Schwangerschaft und der Stillzeit eine Änderung vorzunehmen - denn nachteilig kann der Verzicht auf Alkohol in der Schwangerschaft keinesfalls sein!

Welche Alternativen gibt es?

Einige Frauen entwickeln zu Beginn ihrer Schwangerschaft eine Abneigung gegen Alkohol, sodass ihnen der Verzicht auf Wein oder Bier nicht schwerfällt. Doch was kann man tun, wenn man bisher Wein als festen Bestandteil eines guten Essens angesehen hat oder nach Feierabend gemütlich bei einem Gläschen Wein entspannt hat?
Vielen Frauen fällt es deutlich leichter während der Schwangerschaft auf Wein & Co zu verzichten, wenn sich ihr Partner solidarisch zeigt.
Feste Rituale können erneuert werden. So gibt es leckere Fruchtschorlen, Tees und Bio-Limonaden, die anstelle eines Feierabendbierchens getrunken werden können. Auch nichtalkoholische Cocktails sind eine leckere Alternative. Diese können bei Feiern und Familienfesten auch als Aperitif anstelle von Champagner oder Prosecco getrunken werden.
Bei einem guten Essen wird es natürlich etwas schwieriger, eine passende, ansprechende Begleitung zu finden. Doch der Verzicht auf Wein und Bier sollte in freudiger Erwartung auf das Baby nicht allzu schwer fallen, und wenn sich der Partner auch noch solidarisch zeigt und beim Verzicht mitmacht, geht es wie von selbst.

 
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