Wein und Kopfschmerzen - Gibt es einen Zusammenhang?

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Wie hängen Wein und Kopfschmerzen zusammen?

Ein Gläschen zu viel getrunken und schon hämmert es im Kopf. Wer kennt das nicht. Doch wie hängen Wein und Kopfschmerzen zusammen? Welche Gründe für Kopfschmerzen gibt es, wenn der Weingenuss maßvoll gestaltet wurde?

Häufig liegt die Ursache für Kopfweh nach einem gemütlichen Weinabend am überhöhten Alkoholgenuss. Denn nicht unser Gefühl allein entscheidet darüber, ob wir maßvoll oder zu viel getrunken haben. Oftmals merken wir gar nicht, dass unser Körper den Alkohol viel langsamer verarbeitet als wir ihn zu uns nehmen. Die Folge sind Kopfschmerzen und Übelkeit – Symptome, die auch als „Kater“ bekannt sind.
Der überwiegende Teil des Alkohols, den wir zu uns nehmen, wird durch die Leber abgebaut. Im Durchschnitt ist die Leber dazu in der Lage pro Stunde 8-10 Gramm Alkohol abzubauen, das entspricht in etwa der Menge, die in seinem Glas Wein enthalten ist. Daher kann geschlussfolgert werden, dass der Körper in der Lage ist, pro Stunde etwa ein Glas Wein zu verarbeiten. Doch jedes Glas, das über dieses Maß hinaus getrunken wird, führt dazu, dass der Alkoholspiegel im Körper steigt, denn die Leber kommt mit dem Alkoholabbau nicht so schnell nach. Die Folge sind Schwindel, Benommenheit und andere Ausfallerscheinungen.
Entgegen der üblichen Annahme, Wassertrinken könne die Aufnahme von Alkohol verlangsamen oder gar zum schnelleren Abbau des Alkohols beitragen, muss hier gesagt werden, dass Wassertrinken die Ausbreitung des Alkohols im Körper sogar beschleunigt.

Wer also Kopfschmerzen vermeiden möchte, sollte maßvoll trinken und seine Grenzen kennen. Richtig guter Wein sollte ohnehin genossen und nicht heruntergekippt werden – eine ganz natürliche Regulation.

Histamin und Schwefel als Auslöser von Kopfschmerzen

Nicht immer ist ein überhöhter Alkoholgenuss Ursache für Kopfschmerzen und Unwohlsein. Vor allem Histamin, seltener auch Schwefel, können das Kopfweh auslösen.

Histamin ist ein Nebenprodukt des biologischen Säureabbaus, der bei vielen Rotweinen und auch bei einigen Weißweinen stattfindet. Histamin kommt auch sonst in vielen Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Tomaten, in Salami uns in reifem Hartkäse. Normalerweise wird das Histamin im Körper durch ein Enzym abgebaut. Doch einige Menschen produzieren dieses Enzym in unzureichendem Maße, sodass sie allergisch auf Histamin reagieren. Die Folge sind Kopfschmerzen oder Migräne, aber auch Juckreiz, Hautrötungen und Übelkeit kann auftreten. Kopfschmerzen nach dem Weingenuss sind nach neueren Erkenntnissen bei vielen Menschen auf das im Wein enthaltene Histamin zurückzuführen.

Lange Zeit galt Schwefel als einer der Hauptgründe für Kopfschmerzen nach dem Weingenuss. Doch bei genauerer Betrachtung enthalten zumindest deutsche Weine einen sehr geringen Schwefelanteil, womit Schwefel als Ursache für Kopfschmerzen nahezu auszuschließen ist. Anders verhält es sich allerdings bei Personen, die besonders empfindlich auf Schwefel reagieren. Hier können schon winzige Mengen zu Problemen führen, allerdings äußern sich diese eher in Form von Bauchschmerzen. Daher kann festgehalten werden, dass der Schwefel im Wein nur in seltenen Fällen zu Kopfschmerzen führt.

 
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