Grand Cru hat mehrere Bedeutungen

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Grand Cru

Die Bezeichnung Grand Cru stammt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich übersetzt „großes Gewächs“. Die Bezeichnung wird für Wein verwendet, und bezeichnet in der Regel einen Wein der höchsten Qualitätsstufe. In Frankreich wird die Bezeichnung Grand Cru in den Weinbaugebieten Bordeaux, Burgund, Champagne und Elsass verwendet, wobei es keine einheitliche Klassifizierung für die französischen Grands Crus gibt. Die verschiedenen Anbaugebiete definieren die Richtlinien für ihre Grand Crus nach unterschiedlichen Kriterien.
In Deutschland wird die Bezeichnung Großes Gewächs für Weine der höchsten Klassifikation verwendet, sofern sie von Winzern stammen, die Mitglieder im Verband deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter (VdP) sind.

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Grand Cru in Frankreich

Burgund
Im Burgund sind im Jahr 1935 die Weinberge klassifiziert worden. Dabei sind die besten Lagen als Grands Crus bezeichnet worden. Jede dieser Grand Cru Lagen, wie zum Beispiel Clos de Vougeot, Chambertin, Musigny und Chassagne-Montrachet verfügt über eine eigene Appellation. Faszinierend dabei ist die Vielschichtigkeit der Lagen und Orte im Burgund. Weinberge, die nur wenige Meter voneinander entfernt liegen, bringen Weine mit zum Teil verblüffenden Unterschieden hervor. Das Mikroklima in diesem Bereich spielt eine ganz entscheidende Rolle.
Allein die Angabe Grand Cru auf dem Etikett steht natürlich noch nicht für Qualität. Auch aus anderen Anbaubereichen im Burgund stammen hervorragende Weine. In erster Linie hängt die Qualität vom Einsatz und Können des Winzers ab.

Bordeaux
Auch im Weinbaugebiet Bordeaux gibt es die Klassifizierung Grand Cru. Diese wird im Bordeaux für Weingüter verwendet. In den meisten Fällen ist dies aber gleichbedeutend mit der Einstufung einer Lage, da die Weingüter im Bordeaux seit dem 17. Jahrhundert ganz gezielt in den besten Lagen errichtet wurden. Auch bei Besitzerwechseln, die im Laufe der Jahrhunderte durchaus stattgefunden haben, haben sich nicht oder kaum auf die Verteilung der Weinbergslagen ausgewirkt, sodass Lage und Château im Burgund meist miteinander gleichgesetzt werden.
Bekannt sind vor allem die Grands Crus aus Médoc, Saint-Emillion und Sauternes.

Champagne
In der Champagne sind weder Lagen noch Weingüter als Grand Cru klassifiziert, sondern die Weinbauorte. Ein Champagner, der ausschließlich aus Trauben einer Grand-Cru-Gemeinde gekeltert wird, darf die Bezeichnung Grand Cru auf dem Etikett führen. Die Bezeichnung ist bei Champagner allerdings sehr selten zu finden, da die meisten edlen Schaumweine aus der Champagne aus Trauben verschiedener Lagen erzeugt werden. Des Weiteren hat der Markenname der einzelnen Champagnerhäuser sehr große Bedeutung erlangt und steht in der Regel für eine bestimmte Qualität, sodass auch zugunsten des Erzeugernames häufig auf die Bezeichnung Grand Cru verzichtet wird.

Elsass
Seit 1975 gibt es auch im Elsass Grand-Cru-Lagen. Die Klassifizierung im Elsass bezieht sich auf insgesamt 51 Lagen in den Département Bas-Rhin und Haut-Rhin. In den Grand-Cru-Lagen im Elsass ist nur eine Auswahl vorgegebener Rebsorten zugelassen.

 
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