Nützliche Tipps, um guten Wein zu erkennen und zu genießen

Praktische Tipps zur Wein-Auswahl & Wein-GenussEs könnte so einfach sein: Sie gehen in den Supermarkt, suchen sich eine Flasche Wein aus, und zu Hause öffnen und genießen Sie den Wein. Allerdings gibt es dabei viel zu beachten, viele Details, die sich zu wissen lohnen. Vor dem Regal stehen die Verbraucher dann ratlos und finden eine große Auswahl an Weißwein oder Rotwein, Rosé, Schaumwein, Likörwein, die aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien oder aus Übersee stammen, hier vor allem aus Nord- und Südamerika und Südafrika. Es gibt große Unterschiede, die abhängig vom Winzer, dem Weinbaugebiet und der Rebsorte gegeben sind. Jahrgang und Lagerung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Im Folgenden erfahren Sie nützliche Tipps, wie Sie guten Wein erkennen und richtig genießen.

Wie kaufe ich den richtigen Wein?

Die meisten Verbraucher greifen im Supermarktregal zu einem Wein, andere besuchen Winzer direkt vor Ort oder vertrauen dem Rat der Fachhändler. Heute sind auch Online-Bestellungen nicht mehr außergewöhnlich. Wein bekommen Freunde des feinen Rebensaftes auch in Feinkostgeschäften, im Discounter oder natürlich an Tankstellen. Im Durchschnitt geben die Deutschen etwa 2,50 bis 3 Euro pro Flasche aus. Beim Weinhändler oder Winzer muss man für entsprechende Qualität auch tiefer in die Tasche greifen. Experten erläutern, dass guter Wein nicht teuer sein muss. Nichts falsch machen können Wein-Trinker, wenn sie nach Geschmack und Vorliebe einkaufen. Bereits ab fünf Euro gibt es richtig gute Tropfen.

Das Etikett verrät Geschmack und Alkoholgehalt

Viele schauen beim Kauf zunächst auf das Etikett. Hier sind viele Angaben zu finden. Dazu gehören wichtige Hinweise zu

  • Ursprungsland
  • Winzer
  • Jahrgang
  • Alkohol
  • Geschmack
  • Die Angabe trocken oder halbtrocken verweist auf den Fruchtzuckergehalt. Viele deutsche Weine sind trocken und haben meist einen Fruchtzuckergehalt von vier Gramm pro Liter. Der Alkoholgehalt beeinflusst den Geschmack: je höher der Wert, desto kräftiger und intensiver der Wein.

    Rebsorte und Weingut

    Auf dem Etikett sind Anbaugebiet und Lage zu finden, das heißt es werden Weingebiet und Weinberg genannt. Bekannte, hochwertige Rebsorten sind beim Weißwein

    • Chardonnay
    • Gewürztraminer
    • Muskateller / Muscat
    • Riesling
    • Sauvignon Blanc

    und beim Rotwein

    • Cabernet Sauvignon
    • Grenache / Granacha
    • Merlot
    • Nebbiolo
    • Pinot Noir
    • Sangiovese
    • Syrah / Shiraz
    • Tempranillo

    Wichtig zu wissen ist, dass das Logo und das Design nichts über die Qualität aussagen. Dann kann es helfen, zum Vergleich Preise anderer Weine der Region zu kennen. Ein Beispiel: Ein spanischer Wein für vier Euro wird hochwertiger und geschmackvoller sein als ein Bordeaux für das gleiche Geld. Hilfreich sind auch Siegel der jeweiligen Winzergenossenschaft, mit Blick auf die Qualitätssicherung.

    Beim Wein deutscher Herkunft gibt es im Wesentlichen vier Qualitätsstufen:

    • Deutscher Wein (früher Deutscher Tafelwein)
    • Landwein (z.B. Landwein Rhein, er stammt aus Rheinland-Pfalz, Baden-Würrtemberg oder Hessen)
    • Qualitätswein
    • Prädikatswein

    Der Jahrgang

    Der Jahrgang verrät viel über die Qualität und den Geschmack. Weil Trauben im Sommer reifen und daher abhängig vom Wetter sind, wirkt sich das auf den Geschmack des Weins aus. Als gute Jahrgänge gelten etwa Weine aus 2000 oder 2005. Für besondere Tropfen mit Blick auf den Jahrgang geben Kenner mitunter bis zu 20 Euro und mehr pro Flasche aus.

    Wer beim Weinkauf und anderen Dingen sparen möchte, findet auf dem Portal mein-deal.com interessante Tipps und Tricks, wie sich richtige Schnäppchen machen lassen.

    Wein richtig trinken

    Kann Wein richtig oder falsch getrunken werden? Ganz offenkundig: Ja. Damit ein Wein sein ganzes Wesen entfaltet und der Geschmack und die Aromen voll zur Geltung kommen, gibt es schon ein paar Dinge, die es zu beachten gilt. Wein möchte zelebriert werden.

    Durch das Schwenken können sich die Aromen des Weins im Glas entfalten und erleichtert der Nase so die Aufnahme der feinen Duftnoten. Kenner riechen am Wein und erkennen so viele weitere Geschmacks- und Duftnoten neben der Traube. Der erste Schluck im Mund wird vorsichtig hin und her gerollt, so werden alle Geschmacksnerven erreicht. So lässt sich leicht feststellen, ob ein Wein fruchtig, süß, herb, kräftig oder leicht ist.

    Was gibt es noch zu wissen? Weingläser sollten nicht zu voll eingeschenkt werden. Außerdem hält der Kenner sein Weinglas mit zwei oder drei Fingern am Stil, keinesfalls am Kelch. So wird der Wein auch nicht warm.

    Fazit

    Wer verunsichert ob der großen Auswahl und der bunten Etiketten, kann sich vor allem am eigenen Geschmack orientieren. Rund um das Thema Wein gibt es viel zu wissen. Was ist der Unterschied zwischen Rotwein und Weißwein, Sekt und Champagner? Warum werden Weine liegend gelagert? Ist ein guter Wein zwangsläufig auch teuer? Was verrät das Etikett? Welche Rebsorten gibt es?

    Fragen über Fragen, die oft nur Kenner ausführlich beantworten können. Beim Wein trinken kommt es nicht so sehr auf das Wissen an, sondern vielmehr auf Intuition, Geduld und eine feine Nase. Wein bringt Geschmack und Aroma mit, daher gibt es eine derart große Vielfalt. Allein in Deutschland gibt es Wein in verschiedenen Qualitätsstufen und zahllose Weinbaugebiete an Rhein, Main, Saar, Elbe oder Saale.

    Deshalb der Tipp: Einfach probieren und der eigenen Nase vertrauen.

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