Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Deutschland
Ursprünglich wurde Wein in Deutschland ausschließlich im Südwesten des Landes, in Weinbaugebieten wie der Pfalz, dem Rheingau oder Baden, betrieben. Inzwischen sind die geografischen Grenzen durchbrochen und auch im Osten der Republik, in den Weinbaugebieten Saale-Unstrut und Sachsen wird ebenfalls Wein gekeltert.Der Ruf deutscher Weine ist zwiespältig, während es aus der einen Seite Massenproduzenten gibt, für die Qualität ein Fremdwort zu sein scheint, gibt es im ganzen Land Winzer, die gegen den Strom schwimmen und hervorragenden Wein keltern, der internationale Beachtung findet.
Riesling, Spätburgunder (Pinot Noir) und Weißburgunder sind dabei die Rebsorten erster Wahl für Wein aus Deutschland.















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