Georgien hat für den Weinbau denkbar günstige klimatische und geologische Voraussetzungen. Die Rebfläche kann man mit rund 60.000 Hektar annehmen. Außer den mit großen Vielfalt an traditionellen indigener Rebsorten werden auch Sorten des internationalen Standards angepflanzt.
In der ehemaligen Sowjetunion waren Rotweine hoch angesehen. Daher ist etwa 60 bis 70 % der georgischen Rebfläche mit roten Rebsorten bepflanzt. Daneben kann auch noch heute weit verbreitet wilde Reben finden. In Georgien kann man heute noch die Vitis vinifera in der Unterart Silvestris finden. Es gibt mehrere Rebschulen. Die bekannteste ist im Westen Georgiens, in Sakar, angesiedelt.
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Rebsorten und Lagen des Weinbaus in Georgien
Es können aber auch mehr als 500 autochthone Rebsorten unterschieden werden. Davon sind 38 für den wirtschaftlichen Weinanbau erlaubt, darunter Aladasturi, Alexandrouli, Tschinuri, Tschchaweri, Coruli Mzwane, Dswelschwari Obtschuri, Katschitschi, Chichwi, Kratschuna, Mudschuretuli, Mzwane, Odschaleschi, Orbeluri, Rkaziteli, Saperawi, Siska, Zolikuri und Ussatscheluri sowie Vitis - Isabella, Feteasca Alba, Feteasca Muskatnaia, und Feteasca Regala. Um dem modernen Weingeschmack weiter Vorschub zu leisten werden z. B. Reben der Sorten Riesling, Merlot, Chardonnay und Pinot Noir angebaut.Die bekannten Weinlagen und Weine sind Achascheni (rot), Anaga (weiß), Chwantschkara (rot), Kachetinskoje (weiß), Kardanachi (weiß), Kindsmarauli (rot), Kwareli, Mukusani (rot), Napareuli (rot, weiß), Salchino (rot), Teliani (rot) und Zinandali (weiß). Aus den einheimischen und europäischen Rebsorten gewonnen Weinen werden auch viele aufgespritete und süße Liköre bereitet. Im Land gibt es vier Sektkellereien.









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