Rotwein
Aus dunklen Weintrauben wird Rotwein gekeltert. Die rote Farbe des Weines ergibt sich dabei nicht aus dem Fruchtfleisch der Trauben, wie angenommen werden könnte, sondern aus der Schale. In der Schale der Traube sind Farbstoffe und Bitterstoffe enthalten, die für die Farbe und den Geschmack des Rotweins verantwortlich sind.Doch wie gelangt die Farbe in den Rotwein?
Die Trauben werden nach der Lese gemahlen, der austretende Saft wird anschließend mit den Schalen zusammen in den Gärbehälter gefüllt. Durch den Kontakt, der durch Umrühren intensiviert werden kann, geben die Schalen Farbe und Geschmack an den späteren Rotwein ab.
Beliebte Rebsorten für Rotwein aus Deutschland sind Dornfelder und Spätburgunder, während für französische Rotweine eher Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Pinot Noir und Merlot verwendet werden und für Rotwein aus Spanien vor allem Garnacha und Tempranillo infrage kommen.
Wein aus Rioja
Das wohl bekannteste Weinbaugebiet Spaniens ist Rioja. Von hier stammen einige der besten Rotweine Spaniens.Je nach Alter kommt der Rotwein aus Rioja als Gran Reserva, Reserva, Crianza oder Joven auf den Markt.
Entgegen der landläufigen Meinung gibt es in Rioja aber nicht nur hervorragende Rotweine, sondern auch sehr gute Weißweine. Für die Weine der DO gelten strenge Regelungen was zum Beispiel die Auswahl der Rebsorten angeht. Der rote Rioja muss aus zumindest 80% Tempranillo gekeltert und mit kleineren Anteilen anderer roter Rebsorten, wie Garnacha und Carignan verschnitten werden. Der weiße Rioja wird traditionell aus Garnacha Blanca, Macabeo und Malvasia gekeltert. Seit 2007 sind aber auch einige andere Rebsorten zugelassen. Dazu gehören unter anderem Chardonnay, Sauvignon Blanc und Verdejo.















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