Der Jungwein aus der Cabernet Sauvignon Trauben ist rau, fruchtig und man kann die Gerbstoffe herausriechen und -schmecken. Während seiner Reife im Fass gewinnt ein guter Cabernet Sauvignn zunehmend feine Röstaromen, das Aroma der Schwarzen Johannisbeere, manchmal erinnern die Aromen aber auch an den Geschmack von Lakritz oder grüne Paprika.
Ein Cabernet Sauvignon wird oft 15 bis 18 Monate, manchmal auch bis zu 30 Monaten und mehr in Eichenfässern gelagert und erhält dabei seine gewünschte Reife. Ist der Kellermeister geschickt und sorgfältig, kann der Wein seine feinen Vanille- und Röstaromen erreichen und die Tannine werden reduziert. Diese Art des Ausbaus ist besonders beim Cabernet Sauvignon sinnvoll, da so die Tannine oder der Eichengeschmack hervorgehoben werden können. Die Cabernet Sauvignons sind eher in der Finesse der Aromen als durch ihre Art bestimmt. Bei vollausgereiften Trauben kann sich ein an Gerbstoffen reicher und vielschichtiger Wein entwickeln. Als spätreife Sorte muss die Rebsorte in warmen Klima wachsen, sonst schmeckt der Wein eher nach Gras oder grünem Pfeffer.
In seiner angestammten Heimat, dem Bordeaux ist der Cabernet Sauvignon eher weniger sortenrein angetroffen. Er eignet sich vorzüglich zum Verschneiden mit anderen Sorte, wie dem Merlot und Cabernet Franc, aber auch dem Petit Verdot und dem Malbec. In den überseeischen Anbaugebieten wird er auch mit dem Syrah verschnitten. Der Cabernet Sauvignot kann durch die Cuvée im Geschmack gewinnen.
Cabernet Sauvignon
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